Memorial

Die Attacke gegen MEMORIAL

Der Kampf um MEMORIALs Zukunft: Alle KARENINA-Texte zum Thema auf einer Seite

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Muss das Schild bald abmontiert werden? Hinweistafel an der Eingangstür von Memorial in Moskau

Am 11. November 2021 gab das Oberste Gericht bekannt, dass die Generalstaatsanwaltschaft beantragt habe, die Menschenrechtsorganisation MEMORIAL zu liquidieren. Lesen Sie alle unsere Beiträge:

Friedrich Schmidt: Wieso Memorial zerstört werden soll. Mit der NGO ist auch das Archiv von Erinnerungsstücken an den Staatsterror in Gefahr

Manfred Sapper: Wer hat Angst vor Memorial? Das System Putin will das moralische Rückgrat der russischen Zivilgesellschaft zerschlagen

Peter Franck: Memorial: Eine Insel wird versenkt. Die Auflösung von Memorial wäre eine Zäsur und das Ende von 30 Jahren Hoffnung

KARENINA-Redaktion: Angriff auf Memorial. Russlands Generalstaatsanwalt will die Menschenrechtsorganisation auflösen. Protest aus Deutschland

Memorial Deutschland: Scherbakowa: ‚Unerwartet kam das nicht‘. Irina Scherbakowa im Podcast von Memorial Deutschland: „absolute Machtwillkür“

KARENINA-Redaktion: Memorial: Eine Leerstelle entsteht. Das Museum Berlin-Karlshorst zeigt noch einmal die Memorial-Ausstellung „Postscriptum“ über Zwangsarbeiter

Tatiana Firsova: MEMORIAL: ‚Unser öffentliches Gewissen‘. Auch russische Künstler kritisieren das Verfahren gegen die NGO. Ljudmila Petruschewskaja gibt Staatspreis zurück

Außerdem empfehlen wir einen Blick auf die Webseite der Zeitschrift OSTEUROPA. Dort ist ein Beitrag des staatlichen Senders NTV vom 15.11.2021 zu sehen und untertitelt, über den die Redaktion schreibt: „Journalistische Mindeststandards wie das Wahrheitsgebot, Objektivität, Unschuldsvermutung kennen die Autoren nicht. Ihr Grundton ist zynisch, sie arbeiten mit Unterstellungen, Verdrehungen und etwa der Diffamierung, dass Menschenrechtler Terrorismus Vorschub leisteten.“