Xavier Naidoo packt aus: „Ich bin ein Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe“!

Dezember 27, 2025

Xavier Naidoo

Ein Blick zurück: Interview mit Xavier Naidoo aus dem Jahr 1999

Xavier Naidoo, einst gefeiert für Hits wie „Sie sieht mich nicht“, „Dieser Weg“ und „Nicht von dieser Welt“, und einer der erfolgreichsten Popkünstler im deutschsprachigen Raum, geriet 2020 ins Kreuzfeuer der Kritik. In einem Video machte er sich über Flüchtlinge und politische Korrektheit lustig, was zu seiner Entlassung aus der „DSDS“-Jury führte. Seine politische Haltung hatte sich dramatisch verändert, was Georg Diez 2014 auf Spiegel Online mit „Vom Popstar zum Populisten“ kommentierte. Diese Wende wurde durch seine Präsenz bei Montagsdemonstrationen der neuen Rechten und durch diverse Internetvideos untermauert, in denen er die Legitimität der deutschen Verfassung in Frage stellte, das Land als „besetzt“ betrachtete und es als Aggressor brandmarkte. Darüber hinaus sprach er von Adrenochrom, verneinte den menschengemachten Klimawandel, beschuldigte Angela Merkel, Rentner zu töten, und warf SPD und Linke Faschismus vor.

Bereits 2011 war Naidoo durch ein Interview im ARD-Morgenmagazin aufgefallen, in dem seine rechtsgerichteten Thesen und Verschwörungstheorien offenbart wurden. Jedoch reichen seine kontroversen Ansichten weiter zurück. Im Juni 1999 erklärte er im Musikexpress-Interview seine Sicht auf Religionen, Kreuzzüge und die Apokalypse und gab zu, ein Rassist zu sein, „aber ein Rassist ohne Ansehen der Hautfarbe. Ich bin nicht mehr Rassist als jeder Japaner auch.“

Die sechs typischsten und gefährlichsten Reaktionen auf Xavier Naidoos Verhalten

Das vollständige Interview von Peter von Stahl können Sie in unserem Archiv nachlesen.

ME: Grüß Gott!

Xavier Naidoo: (lacht) „Wenn ich ihn sehe – das sagt man dann doch immer? Ist aber eine schöne Begrüßungsformel – vor allem im Süden, von der Schwarzwaldregion bis nach Bayern in die frommen Gebiete, beim Pietkong.“

LESEN  Prominente Todesfälle 2025: Wer uns im November verlassen hat

Scheint, als hättest du deine Bedenken gegenüber den Pietkong-Führern – Papst, Bischöfe, Kardinäle?

„Allgemein bin ich skeptisch. Ich versuche, meinen Glauben pur zu halten und lasse keine Religionen zu.“

Glauben nicht alle Menschen im Kern an denselben Gott?

„Nein! Ich bin Christ. Ich glaube an Jesus Christus und an seinen Vater. Es kommt auch darauf an, wie ich dich anspreche. Du möchtest auch bei deinem Namen genannt werden. Wenn der Name meines Gottes Allah wäre, hätte er keinen Sohn. Das ist nicht mein Gott, da gibt es keine Diskussion.“

Während deines Zivildienstes bist du eher zufällig auf die Bibel gestoßen. Was wäre, wenn stattdessen eine deutsche Koran-Übersetzung dort gelegen hätte?

„Ich glaube nicht, dass mich der Koran ebenso fasziniert hätte. Die Stelle, an der ich die Bibel aufschlug, war so zeitgemäß, dass sie auch ein Bericht hätte sein können.“

Hattest du dich vor dieser Zeit schon mit dem Glauben auseinandergesetzt?

„Wie viele andere suchte auch ich im Angesicht des Millenniums. 1993 fand ich, wonach ich gesucht hatte. Zuvor hatte ich vieles in Erwägung gezogen, vieles, was ich heute ablehne – Wahrsagerei, Astrologie.“

Gestattest du zumindest, dass andere Menschen an einen anderen Gott glauben?

„Das gestattet mir meine Erziehung: Ich habe immer Respekt vor anderen Menschen. Aber niemand wird mir weismachen können, dass sein Gott über meinem steht. Jeder Moslem kann sich hervorragend mit mir darüber streiten – warum sollte ich das nicht auch tun? Für mich ist das ein legitimer Wettstreit der Religionen, der kurz vor seiner Entscheidung steht.“

Fortsetzung auf der nächsten Seite…

LESEN  Schockierende Enthüllung: Warum Eric Stoltz als Marty McFly durchfiel – die ganze Geschichte

Ähnliche Artikel

Diesen Beitrag bewerten

Schreibe einen Kommentar

Share to...