Labrinth verlässt „Euphoria“: Die wahren Gründe hinter seinem Ausstieg!

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Labrinth zieht sich aus der Hit-Serie „Euphoria“ zurück und legt offen, was das für den musikalischen Stil der dritten Staffel bedeutet, in der nun Hans Zimmer die Hauptrolle übernimmt. Die Hintergründe seines Ausstiegs werfen Licht auf einige Spannungen im Produktionsumfeld der Serie.

Labrinth war bislang ein zentraler musikalischer Baustein für „Euphoria“, insbesondere durch seinen einflussreichen Soundtrack der ersten beiden Staffeln. Sein Song „I’m Tired“ wurde schnell zu einem emotionalen Kernstück der Serie und erlangte insbesondere auf sozialen Plattformen große Aufmerksamkeit im Kontext von Exzess und den Herausforderungen des Jugendalters.

Konflikte hinter den Kulissen

Der britische Künstler kündigte bereits im März 2026 seinen Rückzug an und hat nun auf Instagram detailliertere Gründe genannt. Er kritisierte die Industrie scharf und sprach von persönlichen Erlebnissen, die ihn zu diesem Schritt bewogen haben. „Die Leute lügen ungeniert in dieser Branche und behaupten trotzdem, sie seien ehrlich“, erklärte er. Er betonte, dass er zwar bereit sei, sich einer kreativen Vision anzupassen, dies aber nur unter respektvollem Umgang möglich sei.

Obwohl er keine spezifischen Details zu möglichen Konflikten mit dem Produktionsteam preisgab, deutete sein früherer Kommentar auf tiefe Frustration hin: „Ich habe genug von dieser Industrie. Fick Columbia. Fick dich doppelt, Euphoria. Ich bin raus.“

Zusätzlich zu seiner Kritik kündigte Labrinth in einem weiteren Instagram-Post neue musikalische Projekte an. Er veröffentlichte einen Screenshot einer WAV-Datei mit dem Titel „Shut Your Damn“, die bereits 2024 aufgenommen wurde und am gleichen Tag wie die Premiere der neuen „Euphoria“-Staffel erscheinen soll.

Die Texte des neuen Songs könnten möglicherweise weitere Einblicke in die Gründe für seine Trennung von der Serie geben und es stellt sich die Frage, ob der Track ursprünglich für „Euphoria“ gedacht war.

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Unklarheit bei den Verantwortlichen

Während Labrinth deutliche Worte findet, zeigt sich Sam Levinson, der Schöpfer von „Euphoria“, überrascht über den Weggang des Musikers. Im Gespräch mit „Rolling Stone“ äußerte er, unklar darüber zu sein, warum Labrinth das Projekt verlassen hat. „Er ist ein unglaublicher Kollaborateur, der wesentlich zum Klang von Euphoria beigetragen hat“, so Levinson.

Für die dritte Staffel war ursprünglich eine Zusammenarbeit zwischen Labrinth und Hans Zimmer geplant, doch nach Labrinths Rückzug wird Zimmer alleine die musikalische Leitung übernehmen.

Eine Serie im Umbruch

Der Abgang von Labrinth markiert nicht den ersten großen Wandel für „Euphoria“. Zuvor hatte bereits Schauspielerin Barbie Ferreira die Serie verlassen, was unter den Fans für Beunruhigung sorgte. Der tragische Tod von Angus Cloud, einem der Lieblinge der zweiten Staffel, sowie der Tod von Eric Dane, der noch in der dritten Staffel zu sehen war, verschärften die Lage weiter.

Ungewisse Zukunft und Verschwörungstheorien

In sozialen Medien spekulieren Fans zunehmend über die Entwicklungen bei „Euphoria“. Dabei kommt auch die Theorie eines „Euphoria Fluchs“ auf, ähnlich dem „Glee Fluch“, der sich um die Serie „Glee“ rankt und ebenfalls mit tragischen Ereignissen in Verbindung gebracht wird. Diese Theorien haben zwar keine faktische Grundlage, zeigen jedoch, wie stark die emotionale Verbundenheit und die narrative Zuschreibung in Fankulturen sein können.

Mit dem Weggang einer prägenden Figur wie Labrinth steht „Euphoria“ vor einer kreativen Neuausrichtung. Obwohl Hans Zimmer zweifellos die Fähigkeit besitzt, neue musikalische Akzente zu setzen, bleibt abzuwarten, ob die Serie ihren charakteristischen Sound und damit einen wesentlichen Teil ihrer Identität beibehalten kann.

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Leah-Lou Blank schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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