Trump fordert: Schickt Robert De Niro auf ein Boot!

März 10, 2026

Donald Trump

Demokratie, Zwietracht und Opposition: Was wie ein Streit unter Prominenten erscheinen mag, spiegelt tiefgreifende politische Zerwürfnisse in den USA wider.

Nachdem der Schauspieler Robert De Niro auf einer alternativen Veranstaltung zu Trumps „State of the Union“-Ansprache Widerstand gegen den US-Präsidenten forderte und ihn beschuldigte, das Land zu spalten und zu gefährden, reagierte Donald Trump erbost auf seiner Social-Media-Plattform. Am Morgen nach seiner Rede griff er De Niro persönlich an und nannte den 82-jährigen Schauspieler „krank und geistesgestört“ mit einem „extrem niedrigen IQ“.

Hintergrund: De Niros Aufruf zum Widerstand

Robert De Niro war ein Hauptredner bei „State of the Swamp“, einer von Kritikern Trumps organisierten Veranstaltung, die im National Press Club in Washington, D.C. stattfand. Dieses Event bot eine Plattform für Aktivisten und bekannte Persönlichkeiten, ihre Meinungen zur politischen Situation in den USA zu äußern, und diente als Gegenpol zu Trumps offizieller Ansprache.

De Niros Rede war geprägt von seiner scharfen Kritik an der politischen Führung unter Trump. Er betonte, dass er sich von seinem eigenen Land verraten fühle, eine Aussage, die seine tiefe Enttäuschung über die politische Richtung der USA ausdrückte. Er sah grundlegende demokratische Werte als bedroht an und rief die Bürger dazu auf, sich zu engagieren und Widerstand zu leisten.

Zu den weiteren Rednern bei „State of the Swamp“ gehörten der Schauspieler Mark Ruffalo, die Schriftstellerin Marianne Williamson, Senator Ron Wyden sowie die Bürgermeister Jacob Frey und Brandon Johnson.

Trump kontert mit persönlichen Attacken

Auf seiner Plattform warf Trump De Niro vor, er sei unwissend und „besessen“ von ihm. Er wiederholte seine Behauptung, dass De Niro darauf abziele, das Land zu spalten, und bezeichnete dessen Aufruf als gefährlich. Weiterhin griff Trump die demokratischen Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib an und schlug vor, sie sollten gemeinsam mit De Niro „ein Boot besteigen“. Dies implizierte, dass sie das Land verlassen sollten und nicht als „echte“ Amerikaner gelten.

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Auseinandersetzungen und politische Spannungen

Die Auseinandersetzung zwischen Trump und De Niro ist kein neues Ereignis. Seit Jahren sind sie politische Gegner und haben sich gegenseitig öffentlich kritisiert. De Niro nutzt seine öffentlichen Auftritte oft, um Trumps Politik zu verurteilen, woraufhin Trump regelmäßig mit persönlichen Angriffen antwortet.

Kontext der Auseinandersetzung

Die Reaktionen von Donald Trump erfolgten direkt nach seiner Rede zur Lage der Nation, die er vor dem US-Kongress hielt. In seiner fast zweistündigen Rede verteidigte er seine politischen und wirtschaftlichen Errungenschaften und bekräftigte seine politischen Positionen.

Der Aufruf von De Niro und die Antwort von Trump lenken zusätzliche Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden Zwischenwahlen im November und verdeutlichen die tiefe politische Spaltung in den USA, die auch die kulturelle Szene des Landes beeinflusst.

Leah-Lou Blank schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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