„Schockierende Enthüllung: Jodie Foster rechnet knallhart mit De Niro ab“

Dezember 10, 2025

Jodie Foster und Robert De Niro in „Taxi Driver“

Die anfängliche Skepsis von Jodie Foster gegenüber der Methodenschauspielerei von Robert De Niro und ihre spätere Einsicht.

Beim Filmfestival in Marrakesch erinnerte sich Jodie Foster an ihre anfänglichen Begegnungen mit Robert De Niro während der Dreharbeiten zu „Taxi Driver“ im Jahr 1976. Als Zwölfjährige fand sie De Niros intensive Methodenschauspielerei anfangs „recht langweilig“. Doch ihre Sichtweise änderte sich im Laufe der Zeit erheblich.

Unterhaltungen mit dem Servicepersonal statt mit dem Schauspielkollegen

„Wir haben einige Szenen zwei- oder dreimal geprobt“, sagte Foster, die De Niro als „einen der bedeutendsten amerikanischen Schauspieler“ lobte, im Gespräch mit „Variety“. Während der Dreharbeiten blieb er durchgehend in seiner Rolle, was ihn „als Person ziemlich uninteressant“ machte, so Foster.

Bei gemeinsamen Mittagspausen dachte sie oft: „Was geht hier vor? Wann kann ich nach Hause?“ Da Robert De Niro kaum mit ihr sprach, unterhielt sie sich stattdessen mit dem Servicepersonal und anderen Gästen im Restaurant.

Ein Wendepunkt beim dritten Mittagessen

Erst nach dem dritten Mittagessen veränderte sich Fosters Perspektive nachhaltig. „Ich habe eingesehen, dass der Fehler bei mir lag, weil ich nicht genug beigetragen hatte“, erklärte sie „Variety“. Bis dahin hatte sie lediglich ihre Textzeilen aufgesagt und auf den nächsten Durchlauf einer Szene gewartet, ohne aktiv an der Entwicklung ihrer Figur zu arbeiten.

„Ich erinnere mich, wie aufgeregt ich war“, schilderte die Schauspielerin den Moment ihrer Erkenntnis. „Schwitzend und kichernd vor Freude“ kehrte sie nach dem Arbeitstag zu ihrer Mutter ins Hotelzimmer zurück und teilte ihre neue Einsicht. „Von diesem Punkt an hat sich alles geändert“, so Foster weiter.

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Die Oscar-prämierte Schauspielerin

Heute kann die mittlerweile 63-jährige Jodie Foster auf zwei Oscars als Beste Hauptdarstellerin zurückblicken. Sie gewann den Academy Award einmal 1992 für ihre Rolle in „Das Schweigen der Lämmer“ und einmal 1989 für „Angeklagt“.

Geboren in Los Angeles, hat sie sich längst auch hinter der Kamera etabliert – als Regisseurin und Produzentin.

Zuletzt war Jodie Foster in der aktuellen Staffel von „True Detective“ als Liz Danvers zu sehen. Ihr nächstes Filmprojekt wird „A Private Life“ sein, in dem sie als Psychiaterin Lilian Steiner auf der großen Leinwand zu bewundern sein wird.

Hella Wittenberg schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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