Prognose von TeamViewer zur Umsatzentwicklung
Die deutsche Softwarefirma TeamViewer gab am Dienstag eine Prognose ab, die für das Jahr 2026 ein Umsatzwachstum zwischen 0% und 3% sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von etwa 43% vorhersagt. Die hohe Marktvotalität veranlasste das Unternehmen zu einer vorsichtigen Prognose.
Das Unternehmen berichtete, dass der Pro-forma-Umsatz im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 194,6 Millionen Euro gestiegen ist, was über dem von LSEG ermittelten Konsens von 192,6 Millionen Euro liegt. Es wurde ein Pro-forma bereinigtes EBITDA von 87 Millionen Euro verzeichnet, was einer Marge von 45% entspricht.
Oliver Steil, der CEO von TeamViewer, äußerte sich in einer Erklärung zuversichtlich über die Rückkehr zu einem mittel- bis hoch einstelligen Umsatzwachstum auf mittlere Sicht und betonte dabei die Beibehaltung der starken Rentabilität des Unternehmens.
TeamViewer, bekannt als eines der führenden Technologieunternehmen Deutschlands, profitierte stark vom Trend zur Heimarbeit während der Pandemie. Mit der Rückkehr vieler Arbeitnehmer ins Büro konzentriert sich das Unternehmen nun darauf, sein Angebot für Großunternehmen zu erweitern, um ein nachhaltigeres Wachstum zu fördern.
Das Unternehmen hob hervor, dass sowohl Großkunden als auch kleine und mittelständische Unternehmen ein verstärktes Interesse an seiner umfassenden Plattform für das digitale Arbeitsplatzmanagement, TeamViewer ONE, zeigten, die im Dezember eingeführt wurde.
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.