Steven Spielberg vervollständigt mit einem Grammy für den Dokumentarfilm „Music by John Williams“ seinen EGOT. Bislang haben nur 22 Künstler diesen Elite-Status erreicht.
Steven Spielberg hat erneut einen Meilenstein in der Filmgeschichte gesetzt. Mit dem Gewinn des Grammy für den „Besten Musikfilm“ hat der berühmte Regisseur nun offiziell den EGOT-Status erreicht, eine Leistung, die bisher nur 22 Künstler:innen erbringen konnten: den Emmy, Grammy, Oscar und Tony zu gewinnen.
Den ausschlaggebenden Grammy gewann Spielberg als Produzent des Dokumentarfilms „Music by John Williams“, der von Laurent Bouzereau inszeniert wurde. Der Film ehrt das Lebenswerk von Spielbergs langjährigem musikalischen Partner, dem legendären Komponisten John Williams.
Eine der prägendsten kreativen Partnerschaften in Hollywood
Die Beziehung zwischen Steven Spielberg und John Williams begann 1974 mit dem Film „The Sugarland Express“ von Spielberg. Seitdem werden sie als eines der einflussreichsten Teams in der Filmindustrie betrachtet. Mit Ausnahme von nur fünf Filmen hat Williams die Musik für alle Spielberg-Filme komponiert, was ihnen zu weltweitem Ruhm verhalf.
Anlässlich der Eröffnung des John Williams Music Building auf dem Gelände von Sony Studios im Januar 2024, hob Spielberg die Bedeutung von Williams hervor: „Letztlich sehe ich die Filme nicht als meine eigenen, sondern als unsere an – danke, Johnny, meine Filme wären ohne dich nicht das, was sie sind.“
Zu ihren bekanntesten gemeinsamen Werken gehören Filme wie „Der weiße Hai“, „Indiana Jones“, „E.T. – Der Außerirdische“, „Schindlers Liste“ und „Catch Me If You Can“.
Die Legende John Williams
Seit den 1970er-Jahren ist John Williams einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Filmkomponisten aller Zeiten. Der US-amerikanische Komponist und Dirigent hat mit seinen unverwechselbaren Soundtracks Generationen von Kinobesuchern geprägt. Neben seiner Zusammenarbeit mit Spielberg hat er auch die Musik für die ersten drei „Harry Potter“-Filme und die „Star Wars“-Reihe komponiert, wobei Spielberg ihm den Kontakt zu George Lucas vermittelte.
Williams wurde bisher 54 Mal für den Oscar nominiert und hat die begehrte Trophäe fünf Mal gewonnen.
Der Film: „Music by John Williams“
Der Dokumentarfilm „Music by John Williams“ (2024) dokumentiert die herausragende Karriere und das Erbe des Komponisten. Der Film wurde mit der Unterstützung von engen Freunden und langjährigen Begleitern von Williams realisiert.
Die Dokumentation hatte ihre Premiere 2024 beim AFI Fest und ist nun auf Disney+ verfügbar. Mit dem Grammy-Sieg für diesen Film hat Steven Spielberg seinen Status in der Spitzenklasse der Unterhaltungskunst endgültig gefestigt.
Die EGOT-Nachfolge
Während Steven Spielberg seine kulturelle Vermächtnis mit dem EGOT-Eintrag vervollständigt, richten sich die Augen auf jene, die ihm folgen könnten. Cynthia Erivo fehlt nur noch der Oscar, aber nachdem „Wicked: Teil Zwei“ für die Oscars 2026 keine Nominierungen erhalten hat, bleibt dieser letzte Schritt vorerst unerreicht. Adele hat bereits Grammy, Oscar und Emmy gewonnen und muss nur noch einen Tony gewinnen, um auf dem Broadway ihren EGOT zu vervollständigen. Ähnlich steht es um Eminem, der in der Musikbranche bereits alles erreicht hat und dem nur noch ein Erfolg im Theater fehlt, um in den exklusivsten Club der Unterhaltungsindustrie aufgenommen zu werden.
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