Entdecken Sie spannende Hintergrundinformationen zum Kultfilm von Steven Spielberg.
„E.T. – Der Außerirdische“ zählt zu den größten Familienfilmklassikern, prägte eine ganze Generation und beeinflusste nachhaltig die Filmwelt der 1980er Jahre, wobei er bis heute Kultstatus genießt. Im Film begegnet der zehnjährige Elliot (gespielt von Henry Thomas) in seiner Garage einem verängstigten außerirdischen Wesen, das versehentlich von seiner Gruppe zurückgelassen wurde. Zwischen Elliot und dem Alien entsteht rasch eine tiefe Freundschaft, die sich durch eine telepathische Verbindung zwischen den beiden manifestiert. Elliot und seine Geschwister Michael (Robert MacNaughton) und Gertie (Drew Barrymore) setzen alles daran, E.T. vor den Erwachsenen, insbesondere vor dem unangenehmen Agenten Keys (Peter Coyote) und seinem Team, zu verbergen, während der Außerirdische zunehmend unter Heimweh leidet und kränker wird.
„E.T. – Der Außerirdische“ ist nicht umsonst ein weltweit erfolgreicher und geliebter Filmklassiker – er verbindet kindliche Ängste und Emotionen in einem berührenden Sci-Fi-Märchen, das wohl jeden Zuschauer emotional berührt hat. Für diejenigen, die sich für die Entstehungsgeschichte dieses Filmmärchens interessieren, bieten wir hier eine Sammlung von Anekdoten, interessanten Fakten und Hintergrundinformationen zu „E.T. – Der Außerirdische“.
10 interessante Fakten über Steven Spielbergs Sci-Fi-Familienklassiker „E.T. – Der Außerirdische“:
1. Der Film wurde in chronologischer Reihenfolge gedreht.
Es ist eher ungewöhnlich für eine Filmproduktion, die Szenen chronologisch zu drehen. Steven Spielberg entschied sich jedoch aus einem guten Grund dafür: Die jungen Schauspieler Henry Thomas, Robert MacNaughton und Drew Barrymore konnten so der Handlung besser folgen und sich emotional stärker in ihre Rollen hineinversetzen.
2. „E.T.“ entstand aus einer Kombination verschiedener Filmideen Spielbergs.
Ursprünglich plante Spielberg einen Film mit dem Titel „Night Skies“, in dem eine Familie von Aliens heimgesucht wird. Gleichzeitig entwickelte er „Growing Up“, ein halbbiografisches Drama über einen Jungen, der sich angesichts der Scheidung seiner Eltern in eine Fantasiewelt flüchtet. In Gesprächen mit der Drehbuchautorin Melissa Mathison, die damals mit Harrison Ford liiert war, entstand die Idee, beide Konzepte zu einem familienfreundlichen Film zu verschmelzen. So entstand „E.T.“, der die Themen Verlust und Trennung aus Kinderperspektive behandelt. Das Konzept von „Night Skies“ fand später im Film „Poltergeist“ Verwendung, allerdings wurden die Aliens durch Geister ersetzt.
3. Drei verschiedene Schauspieler und eine Kettenraucherin verkörperten E.T.
Für die Darstellung von E.T. wurden hauptsächlich Puppen verwendet. Für Szenen, in denen der Außerirdische zu sehen ist, wie er läuft, schlüpften die kleinwüchsigen Schauspieler Tamara De Treaux und Pat Bilon in das Kostüm. In einer Nahaufnahme wurde der zwölfjährige Matthew DeMeritt eingesetzt, der ohne Beine geboren wurde und für die Szene, in der E.T. betrunken umfällt, mit seinen Händen in den Füßen des Kostüms stand, um sich beim Sturz nicht zu verletzen. Die Stimme von E.T. wurde von Pat Welsh gesprochen, einer älteren Dame, die täglich zwei Packungen Zigaretten rauchte. Sie verbrachte insgesamt neuneinhalb Stunden im Tonstudio und erhielt dafür 380 Dollar. Ben Burtt, der für den Sound verantwortlich war, mischte ihre Stimme mit Geräuschen von 18 verschiedenen Menschen, Tieren und Soundeffekten.
4. Es gibt Anzeichen dafür, dass „Star Wars“ und „E.T.“ im selben Universum spielen.
Die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Steven Spielberg und George Lucas ist bekannt und führte zur Entstehung der „Indiana Jones“-Reihe. Als Hommage an ihre Freundschaft fügten beide Regisseure spielerische Hinweise in ihre Filme ein, die nahelegen, dass „Star Wars“ und „E.T.“ im selben Filmuniversum angesiedelt sind. In einer Halloween-Szene in „E.T.“ reagiert der als Geist verkleidete Außerirdische auf ein Kind im Yoda-Kostüm und in Elliots Zimmer sind mehrere „Star Wars“-Spielzeugfiguren zu sehen. Jahre später baute George Lucas E.T.s in eine Szene von „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ ein, in der sie im Senat zu sehen sind, was darauf hindeutet, dass E.T.s Spezies Teil des „Star Wars“-Universums ist.
5. Ursprünglich sollten M&Ms verwendet werden, um E.T. ins Haus zu locken.
In einer Szene versucht Elliot, den ängstlichen E.T. mit Süßigkeiten ins Haus zu locken. Statt der „Reese’s Pieces“, die im Film verwendet werden, sollten eigentlich „M&M“s zum Einsatz kommen. Die Anfrage bei der Firma „Mars“ wurde jedoch abgelehnt, da sie entweder keinen großen Erfolg des Films erwarteten oder die E.T.-Puppe für zu unheimlich hielten, um ihre Süßigkeiten zu bewerben. „Reese’s“ ergriff die Gelegenheit und erlebte nach der Filmpremiere einen Anstieg der Verkaufszahlen um 65 Prozent.
6. Harrison Ford hätte beinahe einen Gastauftritt gehabt.
Im ursprünglichen Drehbuch war eine Szene vorgesehen, in der Harrison Ford als Schulrektor von Elliot auftritt. Die Szene wurde gedreht, doch Spielberg entschied, sie aus dem Film zu nehmen, da er nicht wollte, dass Ford den jungen Darstellern die Show stiehlt. Zudem passte Fords Gastauftritt laut Spielberg nicht zur Atmosphäre des Films.
7. Drew Barrymore erhielt die Rolle der Gertie wegen ihrer lebhaften Fantasie.
Drew Barrymore bewarb sich ursprünglich für die Rolle der Carol Ann in „Poltergeist“, bekam jedoch stattdessen die Rolle der Gertie in „E.T.“. Spielberg war von Barrymores Phantasie beeindruckt, nachdem sie beim Casting erzählte, sie sei Schlagzeugerin in einer Punkband und beherrsche zudem fantastische Kochkünste. Diese fantasievolle Lügengeschichte überzeugte Spielberg, sie für die Rolle der Gertie zu besetzen.
8. Es gab fast eine Fortsetzung von „E.T.“ – aber nur fast.
Nach dem großen Erfolg von „E.T.“ drängte Universal auf einen zweiten Teil. Spielberg entwarf eine Fortsetzungsgeschichte, entschied sich jedoch dagegen, um die Magie des ersten Teils nicht zu schmälern.
9. Ein anderer Regisseur beschuldigte Spielberg, die Idee für „E.T.“ gestohlen zu haben.
Der indische Regisseur Satyajit Ray warf Spielberg vor, sich bei der Realisierung von „E.T.“ seines unveröffentlichten Skripts „The Alien“ bedient zu haben. Ray hatte versucht, seinen Film Ende der 1960er Jahre zu realisieren, was jedoch nie gelang. Spielberg wies den Vorwurf zurück, da er zum Zeitpunkt, als Rays Skript kursierte, noch zur Schule ging.
10. E.T. ist weder männlich noch weiblich.
Laut dem Buch „E.T. the Extra-Terrestrial from Concept to Classic“ wurde E.T. als geschlechtsloses Pflanzenwesen konzipiert. Diese Information stammt direkt aus den Notizen der Drehbuchautorin Melissa Mathison.
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