Schocknachricht: „Rocky Horror Picture Show“-Legende Tim Curry mit 80 Jahren verstorben!

September 7, 2026

Schocknachricht: „Rocky Horror Picture Show“-Legende Tim Curry mit 80 Jahren verstorben!

Die Ursache seines Todes bleibt unbekannt.

Der britische Schauspieler und Sänger Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Er starb am Dienstagabend, dem 25. August 2026, in seinem Zuhause in Los Angeles.

Das Los Angeles Police Department bestätigte gegenüber „People“, dass Polizeibeamte um 23:20 Uhr zu einem Einsatz in North Hollywood gerufen wurden, um dort den Tod eines älteren Mannes zu untersuchen. Die genaue Todesursache wurde zu diesem Zeitpunkt nicht bekanntgegeben. Es gibt keine Anzeichen für ein Fremdverschulden, wie aus den vorliegenden Berichten hervorgeht.

Tim Curry erlangte durch „The Rocky Horror Picture Show“ weltweiten Ruhm

Curry begann seine Karriere Ende der 1960er Jahre auf den Bühnen Londons. Er war 1968 Teil der West-End-Produktion von „Hair“. Wenig später erhielt er die Rolle, die für immer mit seinem Namen verbunden sein würde: Dr. Frank-N-Furter in Richard O’Briens „The Rocky Horror Show“.

Performer auf Theaterbühne in dramatischer Beleuchtung und Kostüm
Tim Curry prägte das Theater und Film mit unvergesslichen Rollen.

1975 verkörperte Curry diese Figur auch in der Kinoadaption „The Rocky Horror Picture Show“. Der Film startete zunächst schleppend an den Kinokassen. Die Situation änderte sich mit den Mitternachtsvorführungen: Fans kamen in Kostümen, riefen Dialogzeilen und entwickelten Rituale, die den Film zu einem der dauerhaftesten Kultklassiker machten.

Curry selbst sah die Rolle von Frank N. Furter später mit einer gewissen Distanz, obwohl sie ihm viele Türen öffnete und ihn oft in Rollen brachte, die eine Mischung aus Komik und Bedrohung darstellten.

Als Pennywise wurde er zum Gesicht des Horrors

1990 folgte eine seiner bekanntesten Rollen. In der Fernsehversion von Stephen Kings „Es“ spielte Curry den Clown Pennywise. Diese Darstellung blieb auch Jahrzehnte später eng mit der Geschichte verbunden.

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Als man ihn auf seine Vorliebe für zwielichtige Charaktere ansprach, erklärte Curry 2025 im „Guardian“: „Ich habe immer versucht, meine Bösewichte unterhaltsam zu machen. Das verleiht ihnen eine gewisse Tiefe.“

Currys Filmografie umfasste weit mehr als nur Horror. Er spielte in „Annie“, war als Butler Wadsworth in „Clue“ zu sehen und trat in „Jagd auf Roter Oktober“ auf. In „Kevin – Allein in New York“ spielte er den misstrauischen Hotelconcierge Mr. Hector. Später folgten Rollen in „Muppet Treasure Island“ und „Scary Movie 2“. Als Sprecher war Curry zudem jahrzehntelang in Animationsserien, Hörbüchern und Videospielen tätig. Für „Peter Pan and the Pirates“ erhielt er 1991 einen Daytime Emmy.

Tim Curry war auch als Musiker erfolgreich

Currys musikalische Karriere endete nicht mit „Rocky Horror“. Zwischen 1978 und 1981 veröffentlichte er drei Soloalben: „Read My Lips“, „Fearless“ und „Simplicity“. Die Musik auf diesen Alben bewegte sich zwischen Rock, Pop und theatralischem Songwriting.

Schallplatte und Albumcover aus den 1970er Jahren
Zwischen 1978 und 1981 veröffentlichte Curry drei Soloalben.

Mit „Fearless“ erreichte er die Top 53 der US-Albumcharts. Die Single „I Do the Rock“ schaffte es in die Billboard Hot 100. Auch wenn seine Musikkarriere im Vergleich zu seiner Schauspielkarriere weniger im Vordergrund stand, erinnerte Curry sich später gerne an diese Zeit.

Nach seinem Schlaganfall blieb Curry künstlerisch aktiv

2012 erlitt Curry während einer Massage einen schweren Schlaganfall, der seine linke Körperseite lähmte und ihn an den Rollstuhl fesselte. In den folgenden Jahren konzentrierte er sich mehr auf Sprechrollen und ausgewählte Auftritte.

2016 kehrte er für die TV-Neuverfilmung „The Rocky Horror Picture Show: Let’s Do the Time Warp Again“ zu dem Stoff zurück, der seine Karriere einst geprägt hatte. Diesmal übernahm er die Rolle des Erzählers und Kriminologen.

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Im Oktober 2025 veröffentlichte Curry seine Autobiografie „Vagabond“. In einem Interview mit dem „New Yorker“ sprach er offen über die Auswirkungen seines Schlaganfalls und darüber, dass er immer noch nicht laufen könne. Auf die Frage, was ihm nach all den Jahren der Rehabilitation geholfen habe, antwortete er: „Ich lebe ziemlich glücklich in meinem Kopf.“

Hella Wittenberg schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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