Neue Industrie- und Textilpolitik in Pakistan
Der Handelsminister Jam Kamal Khan kündigte an, dass die Regierung dabei ist, eine umfassende Politik für Textilien und Bekleidung sowie eine nationale Industriepolitik für die nächsten fünf Jahre zu finalisieren. Diese Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit der pakistanischen Industrie in der Region stärken, Handelshemmnisse beseitigen und ein langfristiges Exportwachstum sicherstellen.
Der Minister gab dies bekannt, während er ein Treffen leitete, an dem Aamir Fayyaz Sheikh, CEO von Kohinoor Mills, Kamran Arshad, Vorsitzender der All Pakistan Textile Mills Association (APTMA), Rehman Naseem, CEO von Fazal Cloth, und Shahid Sattar, Geschäftsführer der APTMA, im Handelsministerium teilnahmen. Ebenfalls anwesend war Haroon Akhtar Khan, der Sonderassistent des Premierministers für Industrie und Produktion.
Laut einer offiziellen Erklärung betonte der Handelsminister, dass die Textil- und Bekleidungspolitik darauf abzielen wird, die Herstellungskosten zu senken, die Ressourcenproduktivität zu verbessern und die Prozesse zu optimieren. Zudem soll die Forschung und Entwicklung sowie die Produkt- und Marktdifferenzierung gefördert werden, um Pakistans Anteil am globalen Markt zu erhöhen.
Er äußerte, dass Pakistan auf das Wachstum der Exporte angewiesen sei und fügte hinzu, dass die Regierung sich verpflichtet habe, alle Entscheidungen in Absprache mit den Stakeholdern zu treffen. Kamal betonte, dass Regierung und Industrie entschlossen seien, das Momentum zur Steigerung der Exporte wiederzubeleben und zu erhöhen.
Er begrüßte den Vorschlag der Industrie, die Politiken regionaler Konkurrenten zu analysieren. Kamal teilte Beobachtungen von seinem kürzlichen Besuch in Dhaka mit, wo er die Erfolge des Landes in der industriellen Entwicklung und im Export von Fertigkleidung aus erster Hand sah.
Derweil betonte Haroon Akhtar Khan, der Sonderassistent des Premierministers, dass die neue Industriepolitik über einige wenige Sektoren hinausgehen und die breitere industrielle Landschaft ansprechen werde.
Industriepolitik für die nächsten zehn Jahre steht fest
Er erläuterte, dass die Politik die Bereiche Energie, Tarife und Besteuerung, Finanzierung, Wirtschaftszonen und weitere Bereiche umfassend abdecken wird. Zudem hob er hervor, dass auch die Erleichterungen für Greenfield-Projekte, Land-Lease-Modelle im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften und ein One-Window-Modell zur Investorenunterstützung integriert werden.
Er fügte hinzu, dass diese Initiative neuen Schwung in das industrielle Wachstum im gesamten Land bringen werde.
Während des Treffens forderte die Delegation der APTMA die Regierung auf, strukturelle Ineffizienzen zu beseitigen und eine fördernde Umgebung zu schaffen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Exportsektoren auf dem globalen Markt beeinträchtigt.
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.