Eisen Erz Futures Erleben Ein Wöchentliches Plus
PEKING: Am Freitag verzeichneten die Eisen Erz Futures einen leichten Rückgang, bleiben jedoch aufgrund robuster Nachfrage, positiver Wirtschaftsdaten und der Hoffnung auf weitere Stimulierungsmaßnahmen von Chinas Seite auf Wochensicht im Plus. Die anhaltenden Handelsspannungen zwischen China und den USA begrenzten jedoch die Gewinne.
Der meistgehandelte Eisen Erz Kontrakt für September an der Dalian Warenbörse (DCE) schloss den Vormittagshandel mit einem Minus von 0,84% bei 705,5 Yuan (etwa 96,69 US-Dollar) pro Tonne ab, was einer Wochensteigerung von 0,2% entspricht.
Der Maßstab für Eisen Erz im Mai an der Singapore Exchange fiel um 0,16% auf 97,65 US-Dollar pro Tonne, gemessen um 0334 GMT, verzeichnete jedoch im Wochenverlauf einen Anstieg um 0,5%. Die kurzfristige Nachfrage stabilisierte sich, was die Preise für den wichtigen Bestandteil der Stahlherstellung stützte.
Eine Umfrage von Mysteel zeigte, dass die durchschnittliche tägliche Produktion von Roheisen, ein Indikator für den Verbrauch von Eisen Erz, am Donnerstag bei nahezu einem 17-Monats-Hoch von 2,4 Millionen Tonnen stabil blieb.
Zudem sorgten eine Reihe besser als erwarteter chinesischer Daten zusammen mit der Hoffnung auf die Ankündigung weiterer Maßnahmen Pekings zur Abmilderung der Schocks durch US-Zölle für eine verbesserte Stimmung und Preisanstiege.
Dennoch blieb der Abwärtsdruck bestehen. Analysten von Goldman Sachs prognostizieren, dass die Eisen Erz Preise bis zum vierten Quartal auf 90 US-Dollar und bis zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 auf 80 US-Dollar fallen werden, da sie von einer Rückkehr zum Überschuss ausgehen, beginnend mit der zweiten Jahreshälfte.
„Wir erwarten, dass die Zölle sowohl die inländische Nachfrage in China als auch die Stahlexporte im Rest des Jahres belasten werden.“
Trotz der Signale von US-Präsident Donald Trump über ein mögliches Ende der gegenseitigen Zollerhöhungen zwischen den USA und China, die die Märkte schockierten, richten sich alle Augen auf fortschrittlichere Zeichen zur Milderung der Handelsspannungen zwischen den beiden Supermächten.
Gewinne bei Eisen Erz Futures
Andere für die Stahlherstellung wichtige Rohstoffe an der DCE zeigten sich schwächer, mit einem Rückgang bei Kokskohle und Koks um 3,13% bzw. 2,08%. Die meisten Stahlbenchmarks an der SHFE zeigten ebenfalls Rückgänge.
Betonstahl verlor 0,58%, warmgewalzte Spulen und Edelstahl fielen um 0,66%.
Drahtstangen verzeichneten einen Anstieg von 0,57%.
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.