Warner Bros. steht vor einer Frist von fünf Monaten, um Verträge mit Margot Robbie, Ryan Gosling und Greta Gerwig abzuschließen.
Offenbar gibt es Schwierigkeiten im Paradies von Barbie. Nach einem enorm erfolgreichen Film, der die Welt der perfekten Puppen kritisch beleuchtet hat, treten nun Probleme bei der Planung der Fortsetzung auf.
Die Zeit drängt: Warner Bros. hat nur noch fünf Monate Zeit, um eine Einigung mit den Schauspielstars Margot Robbie, Ryan Gosling und der Regisseurin Greta Gerwig zu erreichen.
Konflikte bei den Gehaltsverhandlungen
Nach dem durchschlagenden Erfolg des ersten „Barbie“-Films, in dem Margot Robbie die lebendige Version der berühmten blonden Puppe darstellte, plante Warner Bros. die Produktion einer Fortsetzung. Der Film spielte weltweit etwa 1,3 Milliarden Euro ein und erhielt acht Oscar-Nominierungen – ein klarer Ansporn, das Duo Ken und Barbie weiter auf der Welle des Erfolgs reiten zu lassen. Doch die Gehaltsverhandlungen sorgen nun für Stolpersteine auf dem Weg zur Fortsetzung.

Wie die „New York Times“ meldete, haben Margot Robbie, Ryan Gosling und Greta Gerwig bisher keiner der vorgeschlagenen Bedingungen zugestimmt. Berichten zufolge verlangt Gosling 20 Millionen US-Dollar (entspricht etwa 17,4 Millionen Euro), um erneut in die Rolle des Ken zu schlüpfen. Alle drei werden von der Agentur CAA repräsentiert.
Druck durch Filmrechte
Zeitlich gesehen wird es eng für eine Einigung: Sollte das Filmstudio keine Vereinbarung mit seinen Schauspieler:innen und der Regisseurin treffen, könnten die Filmrechte verfallen. Nach Dezember würden die Rechte an die Barbie-Erfinder und Spielzeughersteller Mattel zurückgehen.
Sollte sich Mattel dazu entschließen, die Rechte an ein anderes Studio zu vergeben, könnte die Geschichte, die Warner Bros. begonnen hat, nicht fortgesetzt werden. Zudem wäre eine weitere Zusammenarbeit mit den bisherigen Stars Robbie, Gosling und Gerwig ausgeschlossen.
Gerwig hat bereits Pläne für den zweiten Teil
Die zähen Gehaltsverhandlungen bremsen derzeit den Fortschritt, da vor dem Dreh des ersten Films keine weiteren Teile geplant waren. Robbie und ihre Kollegen hatten ursprünglich nur Verträge für einen Film unterschrieben. Das eröffnet ihnen jetzt die Möglichkeit, neu zu verhandeln. „Barbie“ war nicht nur der erfolgreichste Film des Jahres 2023, sondern auch das profitabelste Projekt von Warner Bros.
Greta Gerwig und ihr Ehemann sowie Arbeitspartner Noah Baumbach haben bereits eine Vision für „Barbie Teil 2“ und sind bereit, mit dem Schreiben zu beginnen, sobald eine Einigung erzielt wird.
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