Der Film „Michael“, der die frühen und mittleren Lebensjahre von Michael Jackson nachzeichnet, hat sich als das erfolgreichste Biopic aller Zeiten etabliert. Schon früh war bekannt, dass dieser Film nur der erste Teil einer geplanten Serie sein würde. Jetzt hat das Studio Lionsgate den Zeitpunkt für die Premiere des zweiten Teils bekanntgegeben, obwohl die genauen Termine noch etwas unsicher scheinen. Es wird erwartet, dass der Film Ende 2027 oder Anfang 2028 in die Kinos kommt.
Adam Fogelson, der Vorsitzende von Lionsgate, äußerte sich zu den Produktionsplänen: „Wir planen, die Produktion gegen Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres zu starten. Wir setzen alles daran, mit den Beteiligten eine Fortsetzung zu realisieren, die den Erfolg und die Begeisterung des ersten Films widerspiegelt.“
Fogelson betonte weiterhin das Engagement des Studios, „zu gewährleisten, dass wir die bestmögliche Fortsetzung zu einem angemessenen Preis liefern. Das ist es, was das Publikum nach dem großartigen Erlebnis des ersten Films erwartet und verdient.“
Kostenfrage bei der Fortsetzung von „Michael“
Während einer Präsentation der Geschäftsergebnisse von Lionsgate wurde Fogelson auch auf das Budget für „Michael 2“ angesprochen, wich jedoch einer direkten Antwort aus. Er erklärte, dass das Studio noch nicht bereit sei, detaillierte Informationen preiszugeben. Er erwähnte, dass einige Szenen, die für den ersten Film gedreht, aber letztlich nicht verwendet wurden – darunter „einige große Musical-Sequenzen“ – möglicherweise im Sequel Verwendung finden könnten. Der erste Teil endete während der „Bad“-Tournee von 1987.
Obwohl „Michael“, inszeniert von Antoine Fuqua, von vielen Kritikern kritisiert wurde, hat der Film mittlerweile weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar eingespielt und damit frühere Rekorde von Biopics wie „Bohemian Rhapsody“ und „Oppenheimer“ von Christopher Nolan übertroffen. Allein am Eröffnungswochenende erzielte der Film, in dem Jacksons Neffe Jaafar Jackson die Hauptrolle spielt, weltweit Einnahmen von rund 217 Millionen US-Dollar.
Kontroversen um die Darstellung
Vor der Veröffentlichung von „Michael“ gab es bereits Debatten darüber, wie der Film mit dem zwiespältigen Erbe des „King of Pop“ umgehen würde. Der Film fokussierte sich ausschließlich auf die Zeit, bevor Vorwürfe des Missbrauchs aufkamen. Gerüchten zufolge gab es bereits fertiggestellte Szenen, die dieses sensible Thema behandelten, jedoch übten die Nachlassverwalter Druck aus, diese aus dem Film zu entfernen und zahlten angeblich 15 Millionen US-Dollar dafür. Ob die Fortsetzung in dieser Hinsicht klarer Stellung beziehen wird, bleibt ungewiss, allerdings haben die Produzenten bereits Hinweise darauf gegeben.
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