Tarantino-Hits: Diese 10 Songs lieben wir dank seiner Filme jetzt noch mehr!

Quentin Tarantino hier mit Bruce Willis im Jahr 1995, kurz vor der

Quentin Tarantinos Werke sind nicht nur optische Hingucker, sie zeichnen sich auch durch eine ausgeprägte Liebe zum Detail in der musikalischen Begleitung aus. Diese Lieder aus verschiedenen Tarantino-Soundtracks sind dem Autor Jochen Overbeck besonders in Erinnerung geblieben.

George Baker Selections „Little Green Bag“ aus „Reservoir Dogs“

Der Ausdruck von Lawrence Tierney, das Aufsetzen der Sonnenbrille durch Steve Buscemi und das schelmische Lächeln von Quentin Tarantino selbst. Später folgt viel Blut. Dazu kommt der soulige Klang der Niederländer, der 1969 auch in den USA ein Radioliebling war. Gibt es einen besseren Start für einen Film?

Stealers Wheels „Stuck In The Middle With You“ aus „Reservoir Dogs“

„Reservoir Dogs“ geht weiter. Zuerst das Blutgemetzel im Lagerhaus. Dann öffnet sich die Tür und man hört Kinder in der Ferne spielen. Eine der brutalsten und zugleich besten Szenen Tarantinos. Der harmlos wirkende, an die Beatles erinnernde Song der britischen Folk-Rocker setzt dies besonders in Szene.

Urge Overkills „Girl, You’ll Be A Woman Soon“ aus „Pulp Fiction“

Die Rockband aus Chicago brachte ihre Coverversion des Neil-Diamond-Klassikers bereits 1992 heraus; der große Durchbruch kam jedoch erst mit dem Soundtrack. Trotz Bemühungen von Geffen in den 90er Jahren blieb es ihr einziger großer Erfolg.

Chuck Berrys „You Never Can Tell“ aus „Pulp Fiction“

Wer hat vor der Tanzszene zwischen Uma Thurman und John Travolta je diese Handbewegung vor den Augen gemacht? In den 90er-Jahren wurde es zumindest bei ausreichend Alkohol zum Must-do der Party-Szenen, ähnlich dem heutigen Twerking.

Dusty Springfields „Son Of A Preacher Man“ aus „Pulp Fiction“

Der Tarantino-Song schlechthin. Bereits 1968 ein Top-Ten-Hit für Dusty Springfield, wurde er durch Tarantino ein fester Bestandteil des kollektiven Popgedächtnisses. In Deutschland wurde der Song unterhaltsam von Lisa Fitz gecovert.

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Bobby Womacks „Across 110th Street“ aus „Jackie Brown“

Pam Grier singt leise und seelenvoll im Auto mit, in einer der eindrucksvollsten Szenen aus „Jackie Brown“. Die Kombination aus Film und dem sanften Soul von Bobby Womack, der bereits in einem anderen Soundtrack verwendet wurde, ist perfekt.

David Bowies „Cat People“ aus „Inglourious Basterds“

Es ist eine raffinierte Idee, einen Song aus einem Soundtrack für einen anderen zu verwenden. „Cat People“, eine Produktion von Giorgio Moroder aus dem gleichnamigen Fantasythriller von Paul Schrader, entfaltet seine Pop-Wirkung erst richtig bei Tarantino. Interessant ist, wie der Text „Putting Out Fire With Gasoline“ und die Handlung ineinandergreifen.

Santa Esmeraldas „Don’t Let Me Be Misunderstood“ aus „Kill Bill Vol. 1“

Schnee bedeckt den japanischen Garten. Eine Westlerin, die wie ein Samurai kämpfen will. Tarantino wählt überraschend keine asiatische Musik, sondern setzt auf Flamenco-Funk mit Bläsern, fast so scharf wie die Schwerter im Film.

Nancy Sinatras „Bang Bang (My Baby Shot Me Down)“ aus „Kill Bill Vol. 1“

Dieses Stück passt perfekt zur Eröffnungsszene: Tarantino nimmt den morbiden Text des Songs, der ursprünglich von Cher gesungen wurde, wörtlich und integriert ihn direkt in die Handlung des Films. Es war Chers erste Single, die mehr als eine Million Mal verkauft wurde.

Ennio Morricones „Rito Finale“ aus „Django Unchained“

Für seinen ersten Western änderte Tarantino sein Vorgehen und ließ von Ennio Morricone erstmals Musik speziell komponieren. Die meisten der verwendeten Tracks stammten aus Italo-Western und Gialli, wie dieser hier aus Sergio Sollimas „Brutale Stadt“. Für den Nachfolger „The Hateful 8“ beauftragte er Morricone, einen kompletten Soundtrack neu zu schreiben.

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