Wirtschaftsbeziehungen erreichen neue Höhen: Hoher Kommissar Sri Lankas

Oktober 3, 2025

Economic ties to touch new heights: HC Sri Lanka

LAHORE: Neue Höhen in den historischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Pakistan und Sri Lanka

In Lahore erklärte der Hohe Kommissar von Sri Lanka in Pakistan, Rear Admiral Fred Senevirathne (im Ruhestand), dass die historischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Pakistan und Sri Lanka neue Höhen erreichen werden. Dies äußerte er während einer Veranstaltung in der Lahore Chamber of Commerce and Industry.

Der Präsident der LCCI, Mian Abuzar Shad, der Ehrenkonsul von Sri Lanka, Yasin Joyia, sowie die Mitglieder des Exekutivausschusses der LCCI, Khurram Lodhi und Karamat Ali Awan, äußerten sich ebenfalls bei dieser Gelegenheit.

Der Hohe Kommissar betonte, dass Sri Lanka zwischen 2019 und 2023 erhebliche Herausforderungen zu bewältigen hatte, sich nun jedoch wieder auf einem stabilen und fortschrittlichen Weg befinde. Die aktuelle Regierung Sri Lankas habe erfolgreich Probleme wie schlechte Verwaltung, wirtschaftliche Fehlsteuerungen und Korruption angegangen. Dank der weitsichtigen Führung des neuen Präsidenten habe sich die wirtschaftliche und politische Landschaft des Landes stabilisiert.

Er hob hervor, dass sich die wirtschaftlichen Kennzahlen Sri Lankas verbessert haben, einschließlich der Devisenreserven, der Währungsstabilität und des Tourismussektors. Wichtige Häfen wie Colombo, Hambantota, Galle und Trincomalee zählen zu den geschäftigsten der Region. Sri Lanka verfüge über eine qualifizierte Arbeitskraft und sei durch starke internationale Transportnetzwerke gut mit der Welt verbunden. Der Hohe Kommissar erwähnte, dass derzeit 12 Exportverarbeitungszonen unter der Leitung des Board of Investment betrieben werden, die umfangreiche Möglichkeiten für ausländische Investoren bieten. Er lud pakistanische Unternehmen ein, Partnerschaften mit ihren srilankischen Gegenstücken zu erkunden, um die wirtschaftlichen Verbindungen weiter zu stärken.

Der Hohe Kommissar von Sri Lanka präsentierte zudem detailliert die Wirtschaftslage Sri Lankas, unterstrich wichtige Reformen, Wachstumsindikatoren und prioritäre Sektoren, in denen eine verstärkte bilaterale Zusammenarbeit beiderseitige Vorteile bringen könnte.

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Der LCCI-Präsident Mian Abuzar Shad betonte, dass beide Länder seit 1948 starke diplomatische Beziehungen genießen und aktive Mitglieder der SAARC und des Commonwealth of Nations sind, doch das volle Potenzial ihrer Handelspartnerschaft sei weitgehend ungenutzt. Trotz ausgezeichneter diplomatischer und historischer Beziehungen habe der bilaterale Handel in den letzten Jahren kaum die Marke von 500 Millionen US-Dollar überschritten. Im Geschäftsjahr 2023-24 erreichte das Handelsvolumen 451 Millionen US-Dollar, fiel jedoch im Jahr 2024-25 leicht auf 436 Millionen US-Dollar. In diesem Zeitraum beliefen sich Pakistans Exporte nach Sri Lanka auf 377 Millionen US-Dollar, während die Importe etwa 60 Millionen US-Dollar betrugen.

Der Präsident der LCCI fügte hinzu, dass Pakistans Exporte nach Sri Lanka hauptsächlich aus gewebten Baumwollstoffen, Zement, Kartoffeln, Pharmazeutika und Mais bestehen, während die Importe hauptsächlich Gemüse, Faserplatten, Naturkautschuk und Kopra umfassen.

Mian Abuzar erklärte, dass trotz der Identifikation mehrerer Kooperationsbereiche wie Tourismus, Bildung, Verteidigung und Informationstechnologie bei früheren hochrangigen Treffen erhebliche Anstrengungen erforderlich sind, um dieses Potenzial vollständig auszuschöpfen. Obwohl seit 2005 ein Freihandelsabkommen besteht, bleibt der bilaterale Handel hinter den Erwartungen zurück. Sri Lankas weltweite Exporte belaufen sich auf etwa 12 Milliarden US-Dollar, während die Importe über 18 Milliarden US-Dollar liegen. Pakistan muss Möglichkeiten erkunden, seinen Anteil am globalen Handel Sri Lankas zu erhöhen. Er sagte, dass Pakistan seine Exporte in Bereichen wie wertsteigernde Textilien, Pharmazeutika, chirurgische Instrumente, Reis, Zement, Halal-Lebensmittel und IT-Dienstleistungen erheblich ausweiten könnte. Ebenso hob er wichtige Importbereiche für Sri Lanka hervor, darunter gestrickte Stoffe, Medikamente, Zucker, Weizen, gewebte Stoffe, Gemüse und Zement, die Pakistan zu wettbewerbsfähigen Preisen liefern könnte, um den bilateralen Handel auf mindestens 2 Milliarden US-Dollar zu steigern.

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Um dieses Ziel zu erreichen, forderte Mian Abuzar eine stärkere institutionelle Zusammenarbeit zwischen den großen Handelskammern beider Länder. Die Büros der jeweiligen Hohen Kommissare könnten eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Handels spielen. Der Austausch von Wirtschaftsdelegationen und die Organisation von Länderausstellungen könnten ebenfalls erheblich dazu beitragen, den bilateralen Handel auszubauen.

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