Verlängerung der US-Ausnahmegenehmigung für Ölverkäufe aus dem Sakhalin-2-Projekt
WASHINGTON: Die USA haben am Mittwoch die Ausnahmegenehmigung für den Verkauf von Öl aus Russlands Sakhalin-2-Projekt bis zum 18. Juni des nächsten Jahres verlängert. Diese Maßnahme ermöglicht wahrscheinlich die Fortsetzung der Produktion von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus diesem Projekt.
Die sogenannte General License, herausgegeben vom US-Finanzministerium, spielt eine wichtige Rolle für den US-Verbündeten Japan, der rund 9% seines LNG-Bedarfs aus Russland deckt.
Die Lizenz für Transaktionen mit Sakhalin-2 stellt eine Ausnahme von den Sanktionen dar, die 2022 von dem ehemaligen Präsidenten Joe Biden aufgrund der vollständigen Invasion der Ukraine durch Russland gegen das Projekt verhängt wurden.
Japan, das für etwa 70% seines Energiebedarfs auf importierte Brennstoffe angewiesen ist, hat den USA und den Verbündeten innerhalb der Gruppe der sieben führenden Volkswirtschaften (G7) seine Position zur Energiesicherheit dargelegt, erklärte der Chefkabinettssekretär Minoru Kihara am Donnerstag.
„Die Sicherung von LNG aus dem Ausland, einschließlich des Sakhalin-2-Projekts, ist äußerst wichtig für die Energiesicherheit Japans und wir werden weiterhin eng mit den Vereinigten Staaten und der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die LNG-Versorgung Japans nicht beeinträchtigt wird“, sagte Kihara.
Diese Entscheidung wurde trotz des Drucks in den Handelsgesprächen seitens der Regierung des US-Präsidenten Donald Trump auf China, Indien und Japan getroffen, ihre Käufe von russischem Öl und LNG zu reduzieren.
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Das Ministerium hat ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung bis zum 18. Juni verlängert, die Transaktionen mit russischen Banken, einschließlich der Gazprombank, im Zusammenhang mit ziviler Kernenergie erlaubt.
Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi erklärte Trump während eines Treffens in Tokio im Oktober, dass ein Verbot von russischen LNG-Importen schwierig wäre und dass ein Ende der japanischen Käufe nur China und Russland erfreuen würde, berichteten Quellen gegenüber Reuters.
Der Großteil der Lieferungen aus Sakhalin-2, an dem Mitsui und Mitsubishi als Anteilseigner beteiligt sind, ist geplant, zwischen 2028 und 2033 zu enden.
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.