„Stranger Things“-Finale: Kinos kassieren über 25 Millionen US-Dollar!

Januar 6, 2026

David Harbour und Winona Ryder

Das Serienfinale von „Stranger Things“ auf Netflix brachte an Silvester und Neujahr über 25 Millionen US-Dollar in amerikanischen Kinos ein – hauptsächlich durch den Verkauf von Snacks.

Zum Jahreswechsel sorgte das Serienfinale von „Stranger Things“ auf Netflix für außerordentliche Einnahmen in US-Kinos. In nur zwei Tagen wurden über 25 Millionen US-Dollar, eventuell sogar bis zu 30 Millionen US-Dollar, durch den Verkauf von Snacks und Getränken generiert, da keine Eintrittskarten verkauft werden durften. Dieses ungewöhnliche, aber profitable Modell stellt eine Besonderheit in der Branche dar.

Essensgutscheine als Ticketersatz

Wie „Deadline“ berichtet, war diese Vorgehensweise aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit den Schauspielenden notwendig, die den Verkauf von traditionellen Kinotickets untersagten. Stattdessen wurden Sitzplätze durch den Kauf von obligatorischen Gutscheinen für Essen und Getränke gesichert. In den Kinos der „AMC“-Kette, der größten des Landes, kostete ein solcher Gutschein 20 US-Dollar pro Person.

Über eine Million Reservierungen im Vorverkauf

Die letzte Episode der fünften Staffel von „Stranger Things“ wurde in über 620 Kinos gezeigt. Schon zwei Tage vor der Premiere verkündeten die Serienmacher, die Duffer-Brüder, dass etwa 1,1 Millionen Sitzplatzreservierungen getätigt wurden. Dies übertraf sogar die Vorverkaufsnummern der Filmveröffentlichung „K-Pop Demon Hunters“ Ende August, die mit rund 700.000 Reservierungen startete und letztlich 19 Millionen US-Dollar einbrachte.

Inoffizielle Spitzenposition in den Kinocharts

Branchenkenner:innen sehen das Finale von „Stranger Things“ als eine Art inoffiziellen Spitzenreiter der Kinocharts, obwohl die Einnahmen technisch gesehen aus dem Gastronomiebereich stammen und vollständig den Kinobetreibern zufallen. Dieses Modell ist für die Kinobetreiber besonders vorteilhaft, da keine Einnahmenanteile an ein Filmstudio abgeführt werden müssen. Die Kinobranche hofft schon länger auf ein verstärktes Engagement von Netflix im Filmveröffentlichungsbereich. Das Finale von „Stranger Things“ könnte als ein Zeichen der Entspannung angesehen werden. Netflix-Co-CEO Ted Sarandos äußerte sich nach dem Erfolg von „K-Pop Demon Hunters“ zunächst widersprüchlich über Kinostarts, betonte jedoch später, Filme von Warner Bros. innerhalb der üblichen Branchenzeiträume in die Kinos zu bringen. Offizielle Zahlen zu den Einnahmen veröffentlicht Netflix nach wie vor nicht.

Sophie Ehmke schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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