„Scream 7“ enthüllt: Wiz Khalifa kämpft gegen KI und Deepfakes!

März 21, 2026

Wiz Khalifa

Wiz Khalifa übt im Livestream scharfe Kritik an „Scream 7“: Künstliche Intelligenz und Deepfakes wirken aufgesetzt. Die Meinungen anderer Berühmtheiten zur KI im Film.

Der amerikanische Rapper Wiz Khalifa hat sich in einem Livestream kritisch zu dem neuen Horrorfilm „Scream 7“ geäußert.

Er kritisierte vor allem den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Deepfake-Technologien im Film, die er als unnötig und schlecht implementiert empfand. Nach seiner Ansicht fühlten sich diese Elemente aufgezwungen an und schadeten dem Film mehr, als dass sie ihm nützten.

Kritik an der Nutzung aktueller Technologietrends

Während seines Livestreams „The Sesh“, in dem er regelmäßig mit seinen Fans interagiert, konzentrierte sich Khalifas Kritik darauf, dass das Horror-Sequel moderne Technologien zu sehr in den Mittelpunkt stellt.

Im Film werden Deepfake-Videos verwendet, um Charaktere psychologisch zu manipulieren. Khalifa sieht dies als einen krampfhaften Versuch, ein aktuelles Thema in die Handlung zu integrieren, unabhängig davon, ob es dem Film wirklich zugutekommt. Er äußerte die Befürchtung, dass Filme, die zu sehr auf zeitgenössische Trends setzen, schnell an Relevanz verlieren könnten.

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Debatte um KI in der Film- und Musikindustrie

Die Kritik von Khalifa fällt in eine Zeit, in der der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Kreativindustrie breit diskutiert wird. In Hollywood wird KI unter anderem für visuelle Effekte, die digitale Verjüngung von Darstellern oder für generative Inhalte verwendet.

Einige Künstler äußern sich jedoch skeptisch über die Rolle der Technologie. Leonardo DiCaprio zum Beispiel betonte in einem Interview mit dem „Time Magazine“, dass KI zwar ein nützliches Werkzeug sein kann, echte Kunst jedoch vom Menschen geschaffen werden muss. „Alles, was als echte Kunst gelten soll, muss vom Menschen kommen“, so der Schauspieler.

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Noch radikaler äußerte sich der Oscar-prämierte Regisseur Guillermo del Toro. In einem Gespräch mit „NPR“ sagte er, er würde lieber sterben, als generative KI zu verwenden. Bei den Gotham Awards betonte er zudem, dass seine Werke „von Menschen für Menschen“ geschaffen seien, und schloss seine Rede mit den Worten: „Scheiß auf KI.“

KI-Künstler

Die Kontroverse zeigt sich auch in der Figur der KI-generierten Künstlerin Tilly Norwood. Sie veröffentlichte kürzlich das Musikvideo „Take the Lead“, in dem Künstliche Intelligenz als die Zukunft der kreativen Arbeit dargestellt wird und in dem KI als „nicht der Feind, sondern der Schlüssel“ gelobt wird.

Der Schauspieler Chris Pratt äußerte sich bereits im Januar 2026 eher spöttisch über den Hype um KI-Künstler. In einem Interview mit „Variety“ bezeichnete er die Aufregung als „vollkommenen Unsinn“. Über Norwood sagte er: „Ich habe noch nie einen Film mit ihr gesehen. Ich weiß nicht einmal, wer diese Frau sein soll.“

Erfolgreicher Kinostart trotz Kritik

Trotz der Kontroversen erzielte „Scream 7“ einen starken Start an den Kinokassen. Am Eröffnungswochenende in den USA spielte der Film etwa 64 Millionen US-Dollar ein. Auch international war der Film sehr erfolgreich: Weltweit spielte er am ersten Wochenende 97,2 Millionen US-Dollar ein und kam damit der 100-Millionen-Marke sehr nahe. Hier könnt ihr den Trailer sehen:

In Deutschland startete „Scream 7“ deutlich erfolgreicher als sein Vorgänger. Am ersten Wochenende besuchten etwa 150.000 Menschen das Kino, einschließlich der Previews waren es ungefähr 167.500 Zuschauer. Damit hatte das neue Sequel den erfolgreichsten Kinostart seit der ursprünglichen Trilogie von Wes Craven. „Scream VI“ verkaufte 2024 im Vergleich nur etwa 125.000 Tickets. Mit diesen Zahlen sicherte sich „Scream 7“ direkt den ersten Platz in den deutschen Kinocharts.

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