Kurz nachdem Jason Momoa als Hauptdarsteller für die Filmadaption von „Helldivers“ bestätigt wurde, hat er das Projekt verlassen. Sony ist nun auf der Suche nach einem Ersatz, und der geplante Kinostart im Jahr 2027 ist unsicher.
Jason Momoa hat die Rolle in der geplanten Filmumsetzung des Koop-Shooters „Helldivers“ aufgegeben, wie „The Hollywood Reporter“ berichtet. Die Gründe für seinen Ausstieg sind bisher nicht bekannt.
Im Februar wurde Momoa als Hauptdarsteller des Films präsentiert, was bislang eines der wenigen Details über das Projekt war. Neue Besetzungsentscheidungen wurden vom Studio noch nicht bekannt gegeben, ebenso wenig Details zur Handlung. Für die Umsetzung sind Sony Pictures und PlayStation Productions verantwortlich, mit Justin Lin, bekannt für seine Arbeit an „Fast & Furious“, als Regisseur.
Steht der Kinostart auf der Kippe?
Sony möchte das Projekt trotz allem weiterführen und hat bereits mit der Suche nach einem neuen Hauptdarsteller begonnen. Ob der geplante Kinostart am 10. November 2027 eingehalten werden kann, ist jedoch ungewiss. Ein neuer Hauptdarsteller, der sich vorbereiten muss und für den eventuell das Drehbuch angepasst werden muss, könnte das Projekt verzögern.
Trotz der Unsicherheiten treibt Sony die Adaption weiter voran. Das ist verständlich, da „Helldivers 2“, das im Februar 2024 von Sony Interactive Entertainment veröffentlicht wurde, sich in zwölf Wochen über zwölf Millionen Mal verkaufte und damit zum schnellstverkauften PlayStation-Titel aller Zeiten wurde.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Helldivers, eine militärische Eliteeinheit auf der fiktiven Super-Erde, die die Galaxie gegen feindliche Alien-Rassen verteidigt.
Lin und Momoa: Eine erneute Absage
Interessanterweise ist dies nicht das erste Mal, dass eine Zusammenarbeit zwischen Justin Lin und Jason Momoa scheitert. Für „Fast & Furious 10“ hatte Lin Momoa als Bösewicht engagiert, bevor er kurz nach Beginn der Dreharbeiten ausstieg. Dieses Mal ist es Momoa, der sich zurückzieht.
Jason Momoa muss sich jedoch keine Sorgen um Beschäftigung machen. Er wird 2026 in „Supergirl“, „Street Fighter“ und „Dune: Part Three“ zu sehen sein. Zudem hat er seine Stimme gemeinsam mit Ryan Reynolds für die Realfilm-Animations-Komödie „Animal Friends“ geliehen. Ob sein voller Terminkalender oder andere Gründe zu seinem Ausstieg führten, bleibt unklar.
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