Das Scheitern von Harry und Meghan
Die Briten, bekannt für ihre Hingabe zum „Fair play“, können hin und wieder jedoch nicht umhin, sich eine Prise Schadenfreude zu erlauben. Besonders trifft dies zu, wenn es um Prinz Harry geht, den lange Zeit beliebten Royal, der sich mit seiner Frau Meghan Markle vom Königshaus distanzierte. Ihr Versuch, sich unabhängig zu machen, wurde im Vereinigten Königreich und weltweit überwiegend als Intrige der ehemaligen Schauspielerin betrachtet und scheint nun gescheitert zu sein. Mehrere Berichte, gestützt durch Quellen bei Netflix, deuten darauf hin, dass der Streaming-Dienst den lukrativen Vertrag mit dem Paar nicht verlängern wird. Die schlechten Einschaltquoten ihrer Projekte und die düsteren Aussichten auf eine Trendwende sind die Hauptgründe für diese Entscheidung.
Das Paar, das in einer abgeschirmten Gemeinschaft in Montecito, Kalifornien, in einer stattlichen Villa lebt, muss nun den größten anzunehmenden Karriereeinbruch hinnehmen. Nach vielen kleineren Vorfällen seit ihrem Weggang aus dem Vereinigten Königreich, wird der Verlust des Netflix-Vertrags als der finale Schlag betrachtet. Rob Shuter, ehemaliger Chefredakteur der US-Version des Klatschmagazins „OK!“, war einer der Ersten, der in seinem Podcast behauptete, dass Netflix das Ende der Zusammenarbeit einleiten würde. Die „Daily Mail“ aus London berichtete ebenfalls, dass die Entscheidung intern bereits gefallen sei, wie hochrangige Quellen bei Netflix bestätigten. Die letzte Projektphase der beiden sei noch desaströser ausgefallen als erwartet.
Enttäuschende Projekte und mangelnder Erfolg
Bisher dachte man, dass zumindest Meghans dokumentarischer Gastgeberinnen-Versuch „With love, Meghan“ erfolgreich gewesen sei, doch die Zahlen zeigen nun, dass diese Dokumentation es nicht einmal unter die Top 300 des Streaming-Dienstes im ersten Halbjahr schaffte. Ein Insider beschrieb die Zuschauerzahlen als „düster“. Trotz Meghans Ankündigung einer zweiten Staffel, die bereits gedreht sein soll, sieht es nun so aus, als wäre auch dieses Projekt gescheitert.
Noch schlechter steht es um Harrys Dokumentation „Polo“, die seit ihrem Start am 10. Dezember 2024 in den ersten sechs Monaten nur eine halbe Million Zuschauer erreichte. Auch die von Meghan produzierten und moderierten Podcasts „Archetypes“ und „Confessions of a Female Founder“ wurden nach nur einer Staffel eingestellt. Selbst Meghans Versuch, mit der Lifestyle-Marke „As ever“ hochpreisige Marmeladen zu vermarkten, stößt auf wenig Erfolg. Es mangelt ihr an Glaubwürdigkeit und Authentizität, was den anhaltenden Verkaufserfolg angeht, ein Vorwurf, der ihr häufig gemacht wird.
Unsichere Zukunft und mögliche Rückkehr
Nach dem Verlust ihrer Haupteinnahmequelle stellt sich die Frage, wie lange Harry und Meghan ihren luxuriösen Lebensstil in den USA noch aufrechterhalten können, besonders da keine neuen Einkommensquellen in Sicht sind. Eine 23 Millionen Euro schwere Kooperation mit Spotify endete ebenfalls unrühmlich, und seit Januar 2020 erhält das Paar keine finanzielle Unterstützung oder Personenschutz mehr vom britischen Königshaus. Harrys Erbe von der Queen wird ebenfalls nicht ewig vorhalten.
Vielleicht bleibt nur die Rückkehr in den Schoß der königlichen Familie, eine Möglichkeit, die Harry bereits im April in einem Interview mit der BBC erwähnte, als er sich ein besseres Verhältnis zu seinem Vater wünschte. Während Prinz William und Kate wenig begeistert von der Idee einer Versöhnung zu sein scheinen, ist König Charles laut britischer Presse offen für die Rückkehr seines Sohnes. Gespräche darüber laufen bereits, und ein geheimes Treffen wurde kürzlich von der „Mail on Sunday“ enthüllt.
Das Projekt der Unabhängigkeit in Amerika kann somit als gescheitert betrachtet werden. Harry, der seine Rolle als Repräsentant des Königshauses und als Wohltäter immer geschätzt hat, mag dies als Erleichterung empfinden, da er keine alternative Rolle für sich gefunden hat.
Doch wie wird er dies Meghan erklären? Und was wird sie nun unternehmen?
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Jonas Feldmann ist ein erfahrener Journalist mit Schwerpunkt auf Wirtschafts– und Finanzthemen. Seine Analysen und Hintergrundberichte bieten tiefgehende Einblicke in die deutsche und internationale Wirtschaft.