Pakistan präsentiert Wirtschaftsreformen bei Treffen mit nigerianischer Delegation
Bei einem hochrangigen Treffen mit einer Delegation aus Nigeria am Donnerstag nutzte Pakistan die Gelegenheit, seine Fortschritte bei den Wirtschaftsreformen zu demonstrieren. Die Regierung betonte dabei die Verbesserungen in der makroökonomischen Stabilität und die umfassende Digitalisierung des Steuer- und Einnahmensystems des Landes.
Aurangzeb traf sich mit einer 13-köpfigen Delegation der Revenue Mobilisation Allocation and Fiscal Commission (RMAFC) aus Nigeria, angeführt von Barrister Imo Effiong Akpan, Bundeskommissar, wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht. Auch leitende Beamte der Abteilung für Finanzen und Einnahmen waren bei diesem Treffen zugegen.
Der Finanzminister begrüßte die Gäste und bekräftigte Pakistans Engagement, die institutionelle Zusammenarbeit und den Dialog mit befreundeten Nationen auszubauen, insbesondere in den Bereichen der fiskalischen Verwaltung und der Einnahmenreformen.
Barrister Imo Effiong Akpan erläuterte dem Minister das Mandat der RMAFC, eine verfassungsmäßig eingerichtete Behörde, die für die Erstellung von Einnahmenverteilungsrahmen, Beratung in öffentlichen Gehaltsfragen und die Stärkung der fiskalischen Koordination innerhalb Nigerias föderaler Struktur zuständig ist.
Strukturelle Reformen rücken in den Fokus, erklärt Aurangzeb der Delegation
Er erklärte, dass die Delegation eine Studienreise im Rahmen der Überprüfung der nationalen Einnahmenverteilungsformel Nigerias durchführt. Ihre Gespräche in Pakistan, einschließlich der Interaktionen mit dem Federal Board of Revenue (FBR) und anderen Regierungsinstitutionen, zielen darauf ab, von Pakistans Erfahrungen in der Steuerverwaltung, der Modernisierung des Zollwesens, dem Ressourcenmanagement und den Mechanismen zur föderalen Einnahmenteilung zu lernen.
Aurangzeb informierte die Delegation über die makroökonomischen Fortschritte Pakistans.
Er betonte die Verbesserungen bei wichtigen makroökonomischen Indikatoren in den letzten 18 Monaten, darunter eine stabilere Außenbilanz, eine gemäßigte Inflation, verbesserte Haushaltsdisziplin und gestärktes Marktvertrauen, und bekräftigte das Engagement der Regierung, den Reformkurs durch verantwortungsvolle Wirtschaftsführung und anhaltende Zusammenarbeit mit internationalen Finanzinstitutionen fortzusetzen.
Der Finanzminister hob auch die großen strukturellen Reformen hervor, die derzeit umgesetzt werden, einschließlich der Erweiterung der Steuerbasis, verbesserter Digitalisierung, Echtzeit-Risikokonformität und verbesserter Dokumentation als Teil der Steuerreformen in Pakistan. Er sprach über Fortschritte im Energiesektor, die auf die Bewältigung der zirkulären Verschuldung, die Verbesserung der Governance, die Implementierung kostenreflektierender Tarife und die Hinwendung zu marktbasierten Operationen abzielen.
Weiterhin verwies er auf Reformen in staatseigenen Unternehmen, einschließlich des Übergangs zu einer Holdinggesellschaftsstruktur und beschleunigter Privatisierungen, wobei bereits 24 staatliche Unternehmen an die Privatisierungskommission übertragen wurden.
Er fügte hinzu, dass Pensionierungsreformen und Maßnahmen zur Personalanpassung vorangetrieben werden, um die langfristige fiskalische Nachhaltigkeit durch die Modernisierung von Rentenrahmen und die Rationalisierung der Staatsausgaben zu stärken.
Der Minister informierte die Delegation über die umfassende Transformation innerhalb des FBR, die eine durchgehende Digitalisierung der Steuerprozesse, verstärkte Zollautomatisierung, erhöhte Transparenz und Durchsetzung von Compliance sowie Vorbereitungen für den Übergang zum Pakistan Revenue Authority-Modell umfasst.
Auf Fragen der Delegation hin hob Aurangzeb Pakistans Hinwendung zum privaten Sektor als Wachstumsmotor hervor und bemerkte, dass insbesondere der Bankensektor bereits eine starke private Beteiligung erlebt hat.
Er betonte das Engagement der Regierung, ein förderliches regulatorisches Umfeld zu schaffen und unnötige staatliche Eingriffe zu reduzieren, besonders in den Agrar- und Industriemärkten.
Der Finanzminister erläuterte auch den zweiwöchentlichen föderalen Einnahmenverteilungsprozess Pakistans, der durch verfassungsmäßige Rahmenbedingungen geleitet und vom Finanzministerium ausgeführt wird, und er skizzierte die strukturierten Mechanismen, durch die die Vergütungen für öffentliche Amtsträger festgelegt werden, unter Beteiligung autonomer Körperschaften, parlamentarischer Foren und Kabinettszustimmung.
Er bekräftigte weiterhin Pakistans langjährige Partnerschaften mit freundlichen Ländern und hob das Bestreben der Regierung hervor, die B2B-Zusammenarbeit in Schlüsselsektoren wie Bergbau, erneuerbare Energien und industrielle Entwicklung voranzutreiben. Er versicherte der Delegation Pakistans Bereitschaft, den Wissensaustausch und die institutionelle Zusammenarbeit mit den nigerianischen Partnern fortzusetzen.
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.