Für die Schauspielerin war ihre erste große Rolle im Film als 19-Jährige eine Chance, ihre Authentizität zu zeigen.
Kate Winslet hat kürzlich zum ersten Mal öffentlich über ihre jugendlichen intimen Beziehungen zu anderen Mädchen gesprochen. Diese persönlichen Einblicke teilte sie während eines Gesprächs im Podcast „Team Deakins“, wo auch ihre Anfangsrolle in dem von Peter Jackson inszenierten, zeitlosen Neuseeland-Thriller „Heavenly Creatures“ Thema war.
In Erinnerung bleibt: In diesem Film verkörperte Winslet eine Jugendliche, die eine tiefe und auch sexuelle Beziehung mit einer Freundin (Melanie Lynskey) hatte, was letztlich in einem Mord gipfelte. Da Winslet in ihrer Jugend sowohl mit Männern als auch mit Frauen intime Erfahrungen gemacht hatte, fiel es ihr leicht, diese Rolle zu übernehmen, erklärte die nun 50-jährige Schauspielerin.
Winslet enthüllte: „Ich werde jetzt etwas preisgeben, was ich noch nie zuvor öffentlich gemacht habe. Einige meiner ersten intimen Begegnungen als Teenager waren tatsächlich mit anderen Mädchen. Ich hatte einige Mädchen und auch einige Jungen geküsst, wobei ich in keine der beiden Richtungen besonders festgelegt war.“
Die Schauspielerin fügte hinzu: „In jener Lebensphase war ich natürlich sehr neugierig, und ich denke, dass ich die intensive Bindung zwischen den beiden Frauen im Film deshalb so tiefgehend nachvollziehen konnte. Ich wurde regelrecht in deren verhängnisvolle Welt hineingezogen, die offensichtlich für beide sehr schädlich war und von großen Unsicherheiten und Verletzlichkeiten geprägt wurde.“
Kate Winslets Bühnen-DNA
Bevor sie bei „Heavenly Creatures“ mitwirkte, hatte Kate Winslet noch nie ein Drehbuch in den Händen gehalten, obwohl sie bereits in mehreren britischen Fernsehserien mitgespielt hatte und schon mit elf Jahren eine Schauspielschule besuchte. Das ist kaum verwunderlich, bedenkt man, dass sie aus einer Familie von Schauspielern stammt. Ihre Großeltern führten ein Theater in Reading, und auch ihre jüngere und ältere Schwester sind in der Schauspielbranche tätig.
Ihre Rolle in dem psychologisch tiefgründigen Film von Peter Jackson brachte Winslet sofort auf die Radar von Casting-Agenturen, auch in Hollywood. Mit Filmen wie „Sinn und Sinnlichkeit“ (1995) und „Herzen im Aufruhr“ (1996) festigte sie zunächst in Großbritannien ihr Können, bevor der Film „Titanic“ ihren Durchbruch in Hollywood markierte.
Nur Rollen für „mollige Mädchen“?
Anfangs bekam Winslet jedoch keine vielversprechenden Angebote. In einem kürzlich geführten Interview offenbarte sie, dass man ihr als Kinderschauspielerin geraten habe, sich „mit Rollen für mollige Mädchen zufriedenzugeben“.
In einem Gespräch mit BBC-Moderatorin Lauren Laverne erinnerte sich Winslet: „Ich war etwas vollschlanker, als ich begann, die Schauspielerei ernster zu nehmen und einen Kinderagenten hatte. Ich erinnere mich noch gut an eine Schauspiellehrerin … die mir sagte: ‚Nun, Liebes, du wirst eine Karriere haben, wenn du bereit bist, dich mit den Rollen für mollige Mädchen zufriedenzugeben‘.“
Winslet kommentierte weiter: „Sehen Sie, was aus mir geworden ist. Es ist erschreckend, was manche Menschen zu Kindern sagen.“
Seit Jahrzehnten ist die unprätentiöse Britin erfolgreich im Filmgeschäft. Zuletzt wurden ihre Darbietungen in dem Film „Die Fotografin“ und der Serie „The Regime“ gelobt. In diesem Jahr stellte sie auch ihren ersten selbstinszenierten Film „Goodbye June“ vor. Für ihre Rolle in „Der Vorleser“ erhielt Kate Winslet 2009 den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Bereits 1996 wurde sie für ihre Darstellung der Marianne Dashwood für einen Oscar nominiert.
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