Jennifer Lawrence packt aus: Tarantino-Absage wegen Aussehen!

Januar 22, 2026

Jennifer Lawrence

Jennifer Lawrence ist der Meinung, dass negative Äußerungen über ihr Aussehen ursächlich dafür waren, dass sie die Rolle der Sharon Tate in „Once Upon a Time in Hollywood“ nicht bekam.

Im Jahr 2017 verbreitete sich die Nachricht, dass der bekannte Regisseur Quentin Tarantino einen Film über die berühmt-berüchtigten Manson-Morde drehen würde. Schnell kamen Spekulationen über die Besetzung der Sharon Tate Rolle auf, wobei vor allem Jennifer Lawrence und Margot Robbie als mögliche Kandidatinnen gehandelt wurden. Letztendlich fiel Tarantinos Wahl auf Robbie, die in dem 2019 erschienenen Film „Once Upon A Time… In Hollywood“ neben Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margaret Qualley, Dakota Fanning und Austin Butler zu sehen ist.

Jennifer Lawrence hat bis dato noch in keinem Projekt unter Tarantinos Regie mitgewirkt, obwohl sie mehrmals als mögliche Besetzung in Betracht gezogen wurde. Die mit einem Oscar ausgezeichnete Schauspielerin vermutet rückblickend, dass ihr Aussehen der ausschlaggebende Grund war, weshalb sie die Rolle nicht erhielt.

Kann Social Media eine Karriere beeinflussen?

Während einer Veranstaltung im Kulturzentrum 92NY reflektierte Lawrence über den Casting-Prozess und diskutierte mit dem Interviewer Josh Horowitz über ihre Erfahrungen und die Einflüsse von öffentlichen Meinungen im Internet. Die Hauptdarstellerin aus „Die Tribute von Panem“ ist der Ansicht, dass negative Kommentare in sozialen Netzwerken Tarantino letztendlich davon abhielten, sie für die Rolle auszuwählen. „Es wurde überall verbreitet, dass ‚sie nicht hübsch genug für Sharon Tate sei‘“, erklärte Lawrence in dem Podcast „Happy Sad Confused“, in dem sie ihre Erlebnisse schilderte. „Und dann wurde ich nicht gewählt.“

Im Gespräch mit Joshua Horowitz über die verlorene Rolle:

Lawrence lässt offen, inwieweit diese Behauptung der Wahrheit entspricht. „Ich bin ziemlich sicher, dass es stimmt. Oder vielleicht habe ich diese Geschichte nur so lange erzählt, dass ich sie selbst glaube“, sagte sie mit einem Hauch von Selbstironie. Dann fügte sie hinzu: „Oder vielleicht hat er mich nie wirklich für die Rolle in Betracht gezogen und das Internet wollte mich nur als unattraktiv darstellen.“

Ein mögliches Musical in der Zukunft?

Tarantino und Lawrence standen schon fast zusammen für „The Hateful Eight“ (2015) vor der Kamera, wo Lawrence für die Rolle der Daisy Domergue im Gespräch war, die schließlich von Jennifer Jason Leigh gespielt wurde. „Ich habe damals abgelehnt, was ich nicht hätte tun sollen“, gesteht Lawrence rückblickend. Eine Zusammenarbeit scheint dennoch möglich. Tarantino hat kürzlich verkündet, seinen zehnten und letzten Film vorerst auf Eis zu legen und sich dem Theater zu widmen. Laut „Deadline“ äußerte er im Januar 2026 auf dem Sundance Film Festival seine Begeisterung für das Live-Theater. Sollte Lawrence eine Karriere am Broadway anstreben, könnte es dort zu einer späten Zusammenarbeit kommen.

Das verpasste Projekt von Lawrence

„Once Upon A Time… In Hollywood“ ist lose auf wahren Begebenheiten basiert. Sharon Tate, bekannt aus „Das Tal der Puppen“, war im achten Monat schwanger von ihrem Ehemann Roman Polanski, als sie 1969 zusammen mit vier weiteren Personen von Anhängern der sogenannten Manson Family ermordet wurde. Diese Morde wurden zu einem der grausamsten Verbrechen in der US-amerikanischen Kriminalgeschichte und boten Tarantino die Basis für eine alternative, filmische Erzählung.

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Sophie Ehmke schreibt für MUSIKEXPRESS. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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