Expansion der Produktionskapazitäten in Indien durch Joint Venture von JSW Steel und JFE Steel
Ein gemeinschaftliches Unternehmen zwischen dem indischen Stahlhersteller JSW Steel und dem japanischen Unternehmen JFE Steel plant, 58,45 Milliarden Rupien (etwa 669 Millionen US-Dollar) zu investieren, um die Produktionskapazitäten von kaltgewalztem kornorientiertem Elektrostahl in zwei Werken in Indien zu erhöhen. Diese Maßnahme soll der steigenden inländischen Nachfrage gerecht werden, wie JSW Steel am Montag mitteilte.
Die Investitionen für die Erweiterung werden von JSW und JFE zu gleichen Teilen getragen und belaufen sich auf insgesamt 19,66 Milliarden Rupien in Form von Eigenkapital, so JSW Steel. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen gestaffelt ab dem Geschäftsjahr 2028 in Betrieb genommen werden. Über die Herkunft der restlichen Mittel machte das Unternehmen keine Angaben.
Kaltgewalzter kornorientierter Elektrostahl wird hauptsächlich in Energieanwendungen verwendet und gilt als energieeffizienter, was zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen beiträgt.
Die Produktionsstätte von JSW JFE Electrical Steel in Nashik soll ihre Produktion von aktuell 50.000 Tonnen pro Jahr auf 250.000 Tonnen steigern. Für diese Erweiterung planen die beiden Unternehmen eine Investition von 43 Milliarden Rupien.
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Weitere 15,45 Milliarden Rupien werden in den Ausbau einer neuen Anlage in Vijayanagar investiert, um die Kapazität von ursprünglich geplanten 62.000 Tonnen pro Jahr auf 100.000 Tonnen zu erhöhen, wie JSW Steel in einer Börsenmitteilung erklärte.
Die Nashik-Anlage von JSW JFE wurde im Januar von der deutschen Thyssenkrupp für 41,59 Milliarden Rupien erworben.
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.