HSBC Prognose: Sensex erreicht 94.000 bis Ende 2026 durch Gewinnerholung, sinkende Bewertungen

Dezember 4, 2025

HSBC sees India’s Sensex at 94,000 by end-2026 on earnings recovery, cooling valuations

HSBC prognostiziert einen Anstieg des BSE Sensex um 10% bis Ende 2026

Das globale Brokerhaus HSBC rechnet damit, dass der indische Aktienindex BSE Sensex, der 30 führende Aktien umfasst, bis Ende 2026 um etwa 10% steigen wird und setzt das Ziel auf 94.000 Punkte. Als Begründung führt HSBC an, dass indische Aktien im Vergleich zu denen in China derzeit unterbewertet seien.

Im laufenden Jahr konnten die indischen Märkte nicht mit der Performance anderer asiatischer und aufstrebender Märkte mithalten. Gründe hierfür waren unter anderem schwächere Unternehmensergebnisse, hohe Bewertungen und umfangreiche Verkäufe durch ausländische Anleger.

Ausländische Portfolioinvestoren haben bisher im Jahr 2025 indische Aktien im Wert von 16,8 Milliarden US-Dollar verkauft, was darauf hindeutet, dass das Jahr einen Rekordabfluss verzeichnen könnte. Seit Oktober hat sich das Verkaufstempo jedoch verlangsamt, da sich die Gewinne verbessert haben.

Die beiden Leitindizes Nifty und Sensex verzeichneten in diesem Jahr bisher einen Anstieg von etwa 10%. Am Donnerstag lagen die Indizes nur etwa 0,6% unter ihren Rekordhochs, die sie im September 2024 erreicht hatten.

Nachdem die Gewinne Anzeichen einer Erholung zeigen und die Bewertungen nach einer 14-monatigen Flaute abkühlen, erscheint Indien laut den Analysten von HSBC Global Investment Research unter der Leitung von Herald van der Linde wieder attraktiv. Diese Einschätzung wurde in einer Notiz am Donnerstag veröffentlicht.

„Wir erwarten eine Erholung der Gewinne, eine Ausweitung der Margen bei den Banken in den kommenden Quartalen und Vorteile für Verbrauchernamen, einschließlich der Automobilbranche, durch die Senkung der Waren- und Dienstleistungssteuer (GST) und niedrigere Zinssätze“, erklärte das Brokerhaus.

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HSBC sieht Indien gut positioniert, um erneut Kapitalzuflüsse aus aufstrebenden Märkten anzuziehen, da Investoren in Asien nach alternativen Wachstumsgeschichten jenseits von künstlicher Intelligenz suchen. Fiskalische und monetäre Instrumente sollten Anfang 2026 zu einem Wachstumsschub beitragen, fügten die Analysten hinzu.

Zusammen mit Indien bleibt das Brokerhaus auch auf dem chinesischen Festland, in Hongkong und Indonesien übergewichtet, während es in Taiwan, Südkorea, Japan, Singapur und Thailand untergewichtet bleibt.

HSBC hat indische Aktien im September von „neutral“ auf „übergewichtig“ hochgestuft und war damit eines der ersten großen Brokerhäuser, das eine optimistische Haltung gegenüber der drittgrößten Volkswirtschaft Asiens einnahm.

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