Anerkennung für die Förderung der Gleichstellung durch die State Bank of Pakistan
ISLAMABAD: Das Sonderkomitee für Gender Mainstreaming lobte die State Bank of Pakistan (SBP) für ihre bedeutenden Maßnahmen zur Förderung der Frauenförderung durch die Initiative „Banking on Equality“. Ziel dieser Politik ist es, die geschlechtsspezifische Lücke in der finanziellen Inklusion zu schließen.
Das Komitee forderte jedoch die SBP auf, die Eröffnung von Konten und die Kreditvergabe an Frauen zu erleichtern, ohne dass dabei Sicherheiten erforderlich sind.
Das 7. Treffen des Sonderkomitees für Gender Mainstreaming fand am Mittwoch im Parlamentsgebäude in Islamabad statt und wurde von Dr. Nafisa Shah, MNA, geleitet.
Proaktive Maßnahmen und weitere Schritte
Das Komitee würdigte den proaktiven Ansatz der State Bank zur finanziellen Einbeziehung von Frauen und betonte die Notwendigkeit praktischer Maßnahmen, um Frauen in die formale Wirtschaft zu integrieren. Frauen haben oft keinen Zugang zu Kapital und sind daher in Ermangelung von Sicherheiten von Finanzdienstleistungen ausgeschlossen.
Es wurde darauf gedrängt, dass die State Bank umfassende und praktische Maßnahmen ergreift, um Frauen den Zugang zu Kapital zu ermöglichen.
Zusätzlich betonte das Komitee die Notwendigkeit politischer Unterstützung durch die Regierung für die „Banking on Equality“-Politik der State Bank.
Der stellvertretende Gouverneur der SBP erwähnte, dass die Banken über 13.116 Frauen eingestellt haben und das Verhältnis von weiblichem Personal in den Finanzinstitutionen von 13 Prozent auf 17 Prozent gestiegen ist.
Er berichtete weiterhin von einem Anstieg auf 14,4 Millionen aktive Konten, die von Frauen geführt werden. Die Zahl der weiblichen Kreditnehmerinnen bei Mikrofinanzbanken hat sich von 912.000 auf 2,6 Millionen mehr als verdoppelt, fügte er hinzu.
In einem Bericht über geschlechtsspezifische Unterschiede in der finanziellen Inklusion informierte er das Komitee, dass derzeit 64 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Pakistans ein formelles Bankkonto besitzen. Im Geschlechtervergleich verfügen 47 Prozent der erwachsenen Frauen über mindestens ein Bankkonto, gegenüber 81 Prozent der Männer. Dies resultiert in einer Geschlechterlücke von 34 Prozent bei der finanziellen Inklusion. Die SBP hat kürzlich den NFIS 2024-28 gestartet, der das Ziel hat, das Niveau der finanziellen Inklusion bis 2028 auf 75 Prozent zu verbessern und die Geschlechterlücke auf 25 Prozent zu reduzieren.
Das Komitee empfahl der SBP, Interventionen zur Unterstützung von von Frauen geführten Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen (MSMEs) durch zinsgünstige Finanzierungen und Kapazitätsaufbauprogramme für Frauen vorzunehmen.
Der Vorsitzende der Wertpapier- und Börsenkommission Pakistans (SECP) gab eine umfassende Erläuterung über die von der SECP ergriffenen Maßnahmen, mit einem Schwerpunkt auf dem Frauenförderungspaket des Premierministers für 2024. Er informierte, dass die SECP es für alle börsennotierten Unternehmen zur Pflicht gemacht hat, Daten zur Geschlechterlohnlücke in ihren Jahresberichten offenzulegen. Das Komitee wurde weiterhin darüber informiert, dass die SECP bestrebt ist, den Anteil der Frauen in der Belegschaft von derzeit etwa 28 Prozent bis Juni 2030 auf 40 Prozent zu erhöhen. Als Teil seiner Bemühungen zur Förderung der Geschlechterinklusion fordert die SECP nun, dass alle mittleren und großen Unternehmen mindestens eine weibliche Direktorin in ihren Vorstand berufen, was vom Komitee begrüßt und als ein guter Schritt für die Frauenförderung angesehen wurde.
An dem Treffen nahmen MNAs Aqeel Malik, Khawaja Izharul Hassan und Munaza Hassan teil, ebenso wie die Senatoren Rubina Qaim Khani, Saadia Abbasi, Fawzia Arshad und Khalida Ateeb sowie Beamte der betroffenen Ministerien/Abteilungen.
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.