HONGKONG: Chinesische Aktien blieben am Donnerstag unverändert, da Investoren sich aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Ausgaben für künstliche Intelligenz und regionalen Spannungen in defensive Branchen orientierten, während Technologie- und Immobilienaktien die Stimmung belasteten.
- Zum Mittagshandel stieg der Shanghai Composite Index um 0,2% auf 3.876,40 Punkte.
- Der Blue-Chip-Index CSI300 fiel um 0,6%.
- In Hongkong schwächte sich der Hang Seng Index um 0,4% ab.
- Der Hang Seng Tech Index verlor 1,3%, was den Verlust seit dem Höchststand im Oktober auf etwa 20% brachte.
- An der Spitze der Gewinner an Land stieg der CSI Defense Index um mehr als 2% auf ein Zwei-Monats-Hoch, nachdem die USA ein Rüstungspaket für Taiwan im Wert von 11,1 Milliarden Dollar genehmigt hatten, das größte je genehmigte.
- Der CSI Banks Index legte um 1% zu und der Index des Energiesektors sprang um 0,8%, da Investoren sich auf defensive Strategien konzentrierten.
- Der Finanzsektor kletterte um 0,2%, wobei der Broker CICC um das tägliche Limit von 10% zulegte, nachdem er am Mittwoch Pläne zur Übernahme von zwei kleineren Konkurrenten in einem Aktientauschgeschäft im Wert von etwa 16 Milliarden Dollar bekannt gegeben hatte.
- Unter den Nachzüglern verlor der CSI AI Index 1,4% und der Halbleitersektor büßte 1,1% ein, nachdem Bedenken hinsichtlich der Finanzierung von KI die Technologieaktien an der Wall Street über Nacht belasteten.
- Der CSI 300 Real Estate Index verlor 1,4%, da die Schuldenkrise des Entwicklers Vanke anhielt.
- „Wir erwarten weiterhin, dass der Markt auf erhöhtem Niveau volatil bleibt und ein klares Signal für eine anhaltende Aufwärtsbewegung weiterhin erforderlich ist“, sagten Analysten von Huaan Securities in einer Notiz.
- „Januar, der auf ein starkes Jahr folgt, neigt dazu, erhöhte Schwankungen zu sehen, was kurzfristige Risiken einer Korrektur anzeigt“, fügten sie hinzu.
- Im weiteren regionalen Kontext fielen die Aktien, da der Technologiesektor unter erneuten Ängsten hinsichtlich der KI-Ausgaben litt, während sich die Investoren auf eine Welle von Zentralbanktreffen vorbereiteten, die auf weltweite politische Divergenzen hinweisen sollten. –Reuters
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David Kern ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Start-ups und Innovationen. Er beleuchtet aufstrebende Unternehmen und technologische Fortschritte.