Die Marke, die das Fundament für Pixars Erfolg bildet. Jeder Film ist einzigartig, einschließlich des fünften Teils.
Jede neue Ausgabe von „Toy Story“ war immer ein Wendepunkt für Pixar: Der erste Teil war der allererste komplett computeranimierte Film, der zweite Teil markierte Pixars erstes Sequel, die Ankündigung des dritten Teils fiel zusammen mit dem 7-Milliarden-Dollar Kauf durch Disney, der Pixar in den Konzern integrierte, und der vierte Teil folgte auf den Führungswechsel nach dem Rücktritt des Firmengründers John Lasseter.
Und was ist mit Teil 5? Dieser kann als das Ende einer Phase der Konsolidierung angesehen werden, in der das Unternehmen während der Corona-Pandemie mit einigen weniger erfolgreichen Filmen zu kämpfen hatte, die nur auf Disney+ Premiere feierten.
Nummer 5 lebt!
In der Tat, Teil 5 erweist sich als idealer Film, da Regisseur Andrew Stanton, der bereits mit „Findet Nemo“ und „Wall•E“ große Erfolge für Pixar erzielte und nun nach einer Zeit als Regisseur von Realfilmen zur Animation zurückkehrt, es schafft, einerseits die Essenz von „Toy Story“ zu bewahren – die Charaktere, das Umfeld, den Witz – und andererseits einen Schritt in die Zukunft zu wagen.
Für das Publikum bedeutet das, dass man sich durchweg gut unterhalten fühlt, obwohl man anfangs etwas sprunghaft zwischen drei Handlungssträngen wechselt, bis diese endlich zusammenfinden und die Pixar-Maschinerie wie ein Uhrwerk aus Nordkalifornien zu laufen beginnt.
Alles ist letztlich rückwärts gedacht, vom Höhepunkt zurück: was alles geschehen muss, um zu einem so traumhaften und versöhnlichen Ende zu gelangen.
Das Unternehmen, bekannt für seine Spitzentechnologie und Geschichten über perfekte Vorstadtwelten und die Unverwüstlichkeit der Kernfamilie, meistert die Herausforderung: Es backt nicht nur den Kuchen, sondern isst ihn auch. Wenn Maschinen den Wert des menschlichen Lebens erkennen können, dann ist das auch für uns Menschen möglich. Und das alles ohne ein einziges Terminator-Spielzeug, sondern nur mit Cowgirl, Cowboy, Astronaut und Dino.
Und jetzt auch mit einem Tablet, das anscheinend nur deshalb böse ist, weil es noch unbekannt ist. Hasta la vista, iPad!
Unsere Bewertung: Viereinhalb Sterne
Kinostart: 23. Juli 2026
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