Erstmals könnte bei den Oscars eine Sprechrolle nominiert werden. David Ortiz verleiht im Film „Der Astronaut – Project Hail Mary“ dem Charakter Rocky seine Stimme. Hier erfahren Sie mehr darüber.
Die Oscars, bekannt als die prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Filmindustrie, durchlaufen derzeit einen Wandel. Ab dem Jahr 2029 wird die Zeremonie nicht mehr auf ABC ausgestrahlt, sondern auf YouTube übertragen. Die Academy bemüht sich zudem um mehr Vielfalt: Bei den Oscars 2026 wurde Autumn Durald Arkapaw als erste weibliche Person of Colour für ihre Kameraarbeit im Film „Blood&Sinners“ geehrt. Jetzt gibt es eine interessante Nominierungsvorschlag in einer weiteren Kategorie.
Ein Oscar für Rocky?
In dem Film „Der Astronaut – Project Hail Mary“, der zu den erfolgreichsten Kinostarts des Jahres zählt, spielt Ryan Gosling einen Astronauten, der ohne jegliche Erinnerung an seine Identität oder Mission auf einer Raumstation erwacht. Bald erkennt er, dass es seine Aufgabe ist, die Sonne zu retten – und er wird dabei nicht allein sein.
Sein Begleiter ist Rocky, ein steinernes, sprechendes Alien. Diese Figur hat in den Medien für Aufsehen gesorgt. Durch Voice-Acting wurde Rocky zum Leben erweckt, eine Kunstform, die bei Preisverleihungen oft übersehen wird. Die Rolle wurde von dem Bühnenkünstler und Puppenspieler David Ortiz übernommen, dessen Leistung von vielen als beeindruckend angesehen wird.
Nach einem Bericht von „Variety“ soll dieser darstellerischen Leistung mehr Anerkennung zuteilwerden, indem Ortiz für eine Nominierung in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ vorgeschlagen wird. Nach den derzeitigen Regeln der Academy ist dies ein zulässiges Vorgehen. Sollte es zu einer Nominierung kommen, wäre dies die erste Nominierung für eine Voice-Acting-Leistung in der Geschichte der Oscars. Es lohnt sich also, die Award-Saison Anfang 2027 im Auge zu behalten, um zu sehen, ob ein Stein den Oscar gewinnen kann.