Rot-Grün setzt Sondierungen fort: Entscheidungen am Mittwoch!

März 21, 2025

Rot-Grüne Sondierungen gehen am Mittwoch weiter

Fortsetzung der Sondierungsgespräche in Hamburg

Etwa zwei Wochen nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg finden erneut Gespräche zwischen der SPD und den Grünen sowie der CDU statt. Es wird erwartet, dass gegen Ende dieser Woche eine vorläufige Entscheidung über die zukünftige Koalitionsbildung getroffen wird.

Die SPD in Hamburg führt ihre explorativen Gespräche mit den Grünen und der CDU in dieser Woche weiter. Am Mittwoch sind erneute Treffen mit den Grünen im Kurt-Schumacher-Haus geplant, um die Möglichkeit einer Fortführung ihrer Koalition zu diskutieren, wie aus Kreisen beider Parteien verlautet. Anschließend ist ein weiteres Treffen mit der CDU vorgesehen. Am Ende der Woche könnte der SPD-Landesvorstand zusammenkommen, um über die Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen zu beraten.

Nach der Bürgerschaftswahl am 2. März ging die SPD als klar stärkste Partei hervor und steht nun vor der Wahl, ob sie ihre Regierung im Rathaus mit den Grünen fortsetzt oder eine neue Koalition mit der CDU eingeht. Um die Weichen für die Zukunft zu stellen, trafen sich Bürgermeister Peter Tschentscher, die SPD-Landesvorsitzenden Melanie Leonhard und Nils Weiland sowie Fraktionschef Dirk Kienscherf in der Woche nach der Wahl zuerst mit den Grünen. An diesen Gesprächen nahmen auch die Spitzenkandidatin und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, die Landesvorsitzenden Maryam Blumenthal und Leon Alam, Verkehrssenator Anjes Tjarks sowie Fraktionschef Dominik Lorenzen teil.

Zusätzlicher Gesprächsbedarf mit Grünen und CDU

Beide Parteien äußerten sich positiv über die anfänglichen Gespräche, die als gut, konstruktiv und partnerschaftlich beschrieben wurden und in einer zweiten Runde weiter vertieft werden sollen. Auch nach dem Treffen mit der CDU, das drei Tage später stattfand, wurde bekannt, dass es in einigen zukunftsweisenden Fragen für Hamburg Übereinstimmungen gibt und dass ein weiteres Gespräch anberaumt wurde.

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Die Sozialdemokraten konnten die Wahl mit 33,5 Prozent der Stimmen für sich entscheiden. Die CDU, die 19,8 Prozent erreichte, hat die Grünen, die auf 18,5 Prozent kamen, als zweitstärkste Kraft abgelöst. Tschentscher hatte sich bereits vor der Wahl für eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition ausgesprochen und bezeichnete die CDU auch nach der Wahl noch als „zweite Wahl“.

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