Am 2. März dieses Jahres fand in Los Angeles die Oscar-Verleihung statt, bei der auch Gerd Nefzer als einer der Gewinner hervortrat. Er wurde gemeinsam mit seinen Kollegen Paul Lambert, Stephen James und Rhys Salcombe für ihre Arbeit an den visuellen Effekten in „Dune: Part Two“ ausgezeichnet. Doch wer ist dieser Mann, der seine Dankesrede auf Deutsch begann?
Ein Meister der Spezialeffekte
Der in Schwäbisch Hall geborene 59-Jährige hat bereits zum dritten Mal einen Oscar gewonnen. Seine ersten beiden Academy Awards erhielt er 2018 für seine Arbeit an „Blade Runner 2049“ und 2022 für den ersten Teil von „Dune“.
Auf der Oscar-Bühne 2025 zeigte sich Nefzer selbstsicher und eröffnete seine Rede mit den Worten: „Dankeschön, das ist großartig“.
Sein Werdegang
Gerd Nefzer wurde am 5. Juli 1965 unter dem Namen Gerd Feuchter geboren. Ursprünglich studierte er Agrartechnik und arbeitete als Landwirt.
Sein Einstieg in die Filmindustrie erfolgte durch die Übernahme in das Unternehmen seines Schwiegervaters – Nefzer Special Effects. Dieses Unternehmen hatte sich in den 80er Jahren auf die Vermietung von Filmautos und -waffen spezialisiert. Mit Nefzers Beitritt erweiterte sich das Unternehmen um den Bereich Spezialeffekte und später auch um eine Niederlassung in Potsdam.
Im Jahr 2018 wurde er Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.
Weitere Projekte von Nefzer
Zu den Filmen, bei denen Nefzer seine visuellen Effekte beisteuerte, gehören „Anatomie“ (2000), „Equilibrium“ (2002), „Die Chroniken von Narnia“ (2008), „Inglourious Basterds“ (2009), „Grand Budapest Hotel“ (2014) und „John Wick: Kapitel 4“ (2023).
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