Indiens Börsen vor verhaltenem Start: Auslandsverkäufe und fester Ölpreis belasten

Februar 6, 2026

India stock benchmarks set for muted start as foreign selling, firm crude weigh

BENGALURU: Indiens Aktienindizes dürften am Mittwoch unverändert eröffnen

In Bengaluru wird erwartet, dass die Leitindizes Indiens am Mittwoch kaum verändert in den Handel starten, da anhaltende Kapitalabflüsse von ausländischen Investoren und stabile Ölpreise die Zuversicht bezüglich des kontinuierlichen Wachstums der Unternehmensgewinne dämpfen.

Zu Handelsbeginn zeigten die Gift Nifty Futures einen Stand von 25.752,5 Punkten um 7:14 Uhr IST, was darauf hindeutet, dass der Nifty 50 nahe dem Schlusskurs vom Dienstag von 25.732,3 Punkten eröffnen könnte.

In den letzten sieben Handelssitzungen verzeichneten der Nifty und der BSE Sensex in sechs Fällen Rückgänge, wobei sie jeweils um 2,3% und 2,5% fielen. Diese Entwicklung ist auf Bedenken hinsichtlich neuer US-Zölle und zunehmender geopolitischer Spannungen zurückzuführen.

Am Dienstag führten Indien und die Vereinigten Staaten Gespräche über Handel, wichtige Mineralien und Energie, wie der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar mitteilte.

Die USA haben Zölle von bis zu 50% auf indische Waren eingeführt, die zu den höchsten gehören, die gegen Handelspartner der USA verhängt wurden. Etwa die Hälfte dieser Zölle steht in Zusammenhang mit dem Kauf russischen Öls durch Neu-Delhi.

Am Dienstag verkauften ausländische Investoren indische Aktien im Wert von 15 Milliarden Rupien (etwa 166 Millionen US-Dollar), laut vorläufigen Daten. Im Januar haben sie Aktien im Wert von 2,07 Milliarden US-Dollar abgestoßen, nachdem bereits im Jahr 2025 Rekordabflüsse verzeichnet wurden.

Die globale Risikostimmung verschlechterte sich, nachdem der US-Präsident Donald Trump iranische Demonstranten dazu aufrief, „die Kontrolle über Institutionen zu übernehmen“ und verkündete, dass „Hilfe unterwegs sei“. Dies trieb den sicheren Hafen Gold auf neue Rekordhöhen.

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Die Ölpreise stiegen am Dienstag um mehr als 2% auf ein Sieben-Wochen-Hoch, da die Sorgen über mögliche Störungen der iranischen Ölexporte die Aussichten auf ein erhöhtes Angebot aus Venezuela überwogen. Die Preise sanken im Tagesverlauf um 0,3%.

Höhere Ölpreise wirken sich negativ auf Importeure des Rohstoffs aus, wie zum Beispiel Indien.

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