Antoine Fuqua äußert Zweifel an den Beschuldigungen gegen Michael Jackson und musste eine Durchsuchungssequenz im Film „Michael“ entfernen. Die zusätzlichen Dreharbeiten kosteten 15 Millionen US-Dollar.
Seit dem 22. April 2026 ist das Biopic „Michael“, welches das Leben von Michael Jackson thematisiert, in deutschen Kinos zu sehen. Der Streifen hat seit seiner Ankündigung viel Aufmerksamkeit erregt, insbesondere wegen der Vorwürfe, die seit 1993 gegen den Künstler erhoben wurden. Diese bezogen sich auf Kindesmissbrauch. Viele fragten sich, ob diese Anschuldigungen im Film thematisiert werden würden. Seit der Veröffentlichung des Films steht fest, dass dies nicht der Fall ist. Dazu hat sich nun Regisseur Antoine Fuqua geäußert.
Antoine Fuqua zeigt sich skeptisch gegenüber den Anschuldigungen
Kürzlich erschien im „New Yorker“ ein Porträt, das Fuquas gesamte Karriere beleuchtet. In diesem Artikel sprach Fuqua auch über die Vorwürfe gegen den „King of Pop“ während seiner Karriere. Der Regisseur äußerte Zweifel an den Anschuldigungen, betonte jedoch, dass er die Wahrheit nicht kenne.
Fuqua erklärte, er sei „nicht überzeugt, dass Jackson die Dinge begangen hat, die ihm vorgeworfen werden, trotz der Anzahl der Ankläger und der Tatsache, dass Jackson öffentlich zugab, sein Bett mit Jungen geteilt zu haben.“ Er fügte hinzu: „Wenn ich solche Dinge über uns höre – besonders über Schwarze in einer solchen Position – werde ich skeptisch.“
Anpassungen im Film notwendig
Die Familie des verstorbenen Sängers hatte großen Einfluss auf die Produktion des Biopics. Prince Jackson war als ausführender Produzent tätig, und Jaafar Jackson spielte die Hauptrolle als Sänger. Zudem war der Nachlass finanziell beteiligt. Das Projekt stand somit von Anfang an unter den wachsamen Augen der Familie, die auch gerichtlich durchsetzte, dass die Vorwürfe nicht im Film dargestellt werden dürfen.
Als Fuqua von der gerichtlichen Entscheidung erfuhr, musste er erhebliche Änderungen an der Produktion vornehmen. Ursprünglich zeigte die Eröffnungsszene eine Razzia auf der Neverland-Ranch, bei der Jackson entkleidet und „wie ein Tier, wie ein Monster behandelt wurde.“ Diese Szene wurde schließlich entfernt.
Diese Änderung führte zu umfangreichen Nachdrehs, die Kosten beliefen sich auf etwa 15 Millionen US-Dollar. Die endgültige, von Vorwürfen bereinigte Version von „Michael“ ist ab dem 22. April 2026 in den Kinos verfügbar.
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