Russische Denkmale

Denkmale der Befreiung

Das Buch zum Überfall der Sowjetunion am 22. Juni 1941: Friedhöfe russischer Soldaten

Das sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow

Noch immer werden in Brandenburg Gefallene der Roten Armee entdeckt, 200, 300 jedes Jahr. Die Gebeine der Soldaten werden geborgen und bestattet. Zehntausende oft namenlose, unbekannte Männer liegen auf Friedhöfen, die zu Gedenkorten geworden sind. Diese und andere „Denkmale der Befreiung“ – auch solche, die an Opfer von Zwangsarbeit, Kriegs- und KZ-Gefangenschaft erinnern – hat der Verlag Neues Leben für einen Bildband zusammengetragen. Dokumentiert sind außerdem rund 4000 Gedenkorte in ganz Deutschland, von A wie Aalen bis Z wie Zöllnitz. PHK

Frank und Fritz Schumann

Denkmale der Befreiung

Spuren der Roten Armee in Deutschland

Verlag Neues Leben
256 Seiten
Hardcover
32 Euro
ISBN 978-3-355-01890-6
Zum Verlag

Lesen Sie außerdem in der KARENINA-Serie „22. Juni 1941: Überfall der Wehrmacht auf die UdSSR“:

Johann Michael Möller kommentiert den 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion, die Großmut der Menschen in der UdSSR in der Zeit nach 1945 und was wir daraus für Schlüsse ziehen könnten.

Alexander Dynkin: 'Victor ist den Heldentod gestorben'. Der Präsident des IMEMO über die Toten seiner Familie und wie es weiterging

Andrei Kortunov: Feinde für ewig? Was der 22. Juni 1941 heute für Russen und deren Verhältnis zu den Deutschen bedeutet

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Jörg Echternkamp: Stalingrad: Die Schlacht als Metapher. 22. Juni 1941: Überfall auf die UdSSR, Stalingrad und das Gedächtnis der Deutschen

Peter Köpf: Vergessene Opfer: Sowjetische Kriegsgefangene. Die Verbrechen der Wehrmacht an 5,7 Millionen Rotarmisten – und Rotarmistinnen

Das KARENINA-Interview mit der Kuratorin der Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens", Babette Quinkert, über Hunger, Mord und "Flintenweiber"

Das aktuelle Buch: Hannes Heer und Christian Streit bilanzieren den Überfall auf die UdSSR vor 80 Jahren.